Kabarettistin Solga rechnet mit Merz ab: „Führungssimulator“

14. Mai 2026
Kabarettistin Solga rechnet mit Merz ab: „Führungssimulator“
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Wiesbaden. Sie gilt als eine der schärfsten politischen Kabarettistinnen des Landes. Simone Solga, in Gera geboren und in Wiesbaden zu Hause, tritt regelmäßig im Ersten auf. Bekannt sind auch ihre wöchentlichen „Bettchen-Videos“ zum Zeitgeschehen. In einem Interview zog sie jetzt eine vernichtende Bilanz der Regierungsarbeit.

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Kanzler Friedrich Merz habe große Versprechungen gemacht und nicht gehalten. Solga nennt ihn einen „Führungssimulator“ – viel Getöse, wenig dahinter. Die Umfragen zeigten eine klare Tendenz, und selbst körperlich sei der Niedergang sichtbar: er hänge ziemlich in den Seilen.

Auch das Mediensystem nimmt die Kabarettistin ins Visier. Viele Programme bewerteten nur noch, statt zu informieren – und erreichten damit das Gegenteil dessen, was sie vorgeben. Sie spricht über den Erfolg des Höcke-Podcasts mit Millionen Klicks, über ihre eigenen DDR-Erfahrungen und darüber, was es bedeutet, wenn Veranstalter Künstlern die Bühne verweigern.

Der öffentliche Raum in Deutschland verkomme, so Solga – optisch und gesellschaftlich. Es sei schlimmer als Karl-Marx-Stadt vor der Wende. Grünen-Chef Felix Banaszak fordere mehr Polizei auf Bahnhöfen. Solgas kontert: sie hätte lieber Bahnhöfe, auf denen keine Polizei nötig ist.

Kabarett sei immer bitter, sagt sie. Doch Humor und Lachen blieben das einzige Mittel, um die Welt zumindest zeitweise etwas leichter zu sehen. (rk)

Bild: Pixabay/Gemeinfrei

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