New York. Jahrzehntelang geisterte ein Horrorszenario durch die weltweite Klima-Diskussion: RCP8.5. Es bot alles, was Panikmacher brauchen: Untergangsszenarien mit überfluteten Metropolen, Heerscharen von Klimaflüchtlingen, ein Planet am Verdampfen. Dieses Bild wurde der Weltöffentlichkeit als Zukunftsszenario verkauft, für den Fall, daß sie den Dingen ihren Lauf ließe. Doch nun räumt die zuständige Modellierer-Gruppe (ScenarioMIP/CMIP7) ein: RCP8.5.taugt nichts. Das Modell beschreibt keine glaubhafte Zukunft. Selbst die Vergangenheit ließ sich damit zu keinem Zeitpunkt korrekt abbilden.
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Roger Pielke Jr. vom Blog „The Honest Broker“ nennt diesen Vorgang eine der wichtigsten Zäsuren der Klimaforschung seit vielen Jahrzehnten. Die neuen Szenarien für CMIP7, die Grundlage des nächsten IPCC-Berichts AR7, verzichten nun auf die bisher zugrundegelegten extrem hohen Emissionspfade.
RCP8.5 basierte auf einem gewaltigen CO₂-Anstieg, einer Verdreifachung der Kohlenutzung, explodierenden Bevölkerungszahlen und technologischem Stillstand. Tausende Studien, Berichte und Politpapiere – von der US-Regierung über die Europäische Zentralbank bis zur Weltbank – verwendeten diesen Worst Case-Alptraum als Referenz. Pielke stellt nun klar: nie war dieses Szenario realistisch. Der reale Ausbau von Solar- und Windkraft, besonders in China, hat alle Annahmen längst widerlegt.
Das neue, für realistischer gehaltene Szenario kommt nur noch auf etwa 6,7 W/m² Globalstrahlung bis zum Jahr 2100. Der alte Wert von 8,5 ist Geschichte. Die daraus abgeleiteten Temperaturen fallen niedriger aus. Pielke kritisiert gleichwohl, daß selbst der neue Ansatz über den von ihm und seinen Kollegen 2022 definierten Plausibilitätsgrenzen liege. Problematisch bleiben auch die Bevölkerungsannahmen im SSP3-Pfad, die nichts mit den heutigen Trends zu tun haben.
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Die Verlautbarung der Wissenschaftler ist das stille Eingeständnis jahrzehntelanger Übertreibung und Panikmache. Zehntausende Studien müssen neu bewertet werden. Die Panikrhetorik der „Klimakrise“ verliert ihre wissenschaftliche Grundlage. Pielke fordert mehr Ehrlichkeit bei der Plausibilitätsprüfung. RCP8.5 ist tot. Jetzt müssen Politik und Medien folgen – und endlich einer sachlicheren, technologieoffenen Politik den Weg ebnen, die sich an der Realität orientiert, nicht an Horrorfantasien. (mü)
Bildquelle: Pixabay/robynm
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