München. Die infolge des Krieges am Persischen Golf gesperrte Straße von Hormuz schlägt bereits spürbar auf die deutsche Industrie durch – dieser gehen die Materialien aus. Die Lieferketten geraten „spürbar unter Druck“, warnte Ifo-Umfrageleiter Klaus Wohlrabe. Der Konflikt im Nahen Osten und die Einschränkungen im Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz wirkten sich zunehmend auf die Versorgung mit Vorprodukten aus.
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Im April berichteten 13,8 Prozent der Industrieunternehmen von Beschaffungsproblemen. Im Januar klagten nur 5,8 Prozent darüber. Besonders betroffen sind Branchen, die auf ölbasierte und energieintensive Vorprodukte angewiesen sind: 31,1 Prozent der Chemiebetriebe, 22,9 Prozent der Gummi- und Kunststoffwarenhersteller, 14,8 Prozent des Maschinenbaus sowie 17,2 Prozent der Firmen für elektrische Ausrüstung. Wenig Engpässe gibt es bei Glas, Keramik, Steinen und Erden (4,2 Prozent) sowie bei Textilherstellern (4,1 Prozent). Getränkehersteller haben gar keine Probleme mit Materialmangel.
„Die aktuellen Entwicklungen zeigen, wie stark die Industrie von globalen Rohstoff- und Energielieferungen abhängt“, folgert Wohlrabe. Rund ein Fünftel des globalen Ölangebots wird über die Straße von Hormuz abgewickelt. (rk)
Bildquelle: Wikimedia/Government.ru/CC-BY 4.0
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