Wiesbaden. Deutschland verzeichnet den vierten Geburtenrückgang in Folge. Die Zahl der Neugeborenen sank 2025 erneut kräftig auf den nunmehr tiefsten Stand seit dem Nachkriegsjahr 1946, teilte das Statistische Bundesamt mit. Demnach erblickten 3,4 Prozent weniger Babys das Licht der Welt als 2024 (677.117 Geburten). Parallel starben rund 1,01 Millionen Menschen. Die Sterbefälle überstiegen die Geburten um etwa 352.000 – ein neuer Höchstwert beim Geburtendefizit. Allerdings ist der Verweis des Statistischen Bundesamtes auf das Jahr 1946 irreführend – denn damals wurden, trotz Hunger und Nachkriegselend nicht weniger als 921.988 Kinder geboren, also fast 300.000 mehr als 2025.
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Überhaupt ist der Vergleich mit dem Jahr 1946 völlig willkürlich. Vielmehr offenbart der Blick auf einen längeren Vergleichszeitraum, daß die Geburten des Jahres 2025 die geringsten seit 126 Jahren waren. Denn das Geburtendefizit im Vergleich zu den Sterbefällen betrug letztes Jahr rund 352.000 – das höchste in der Nachkriegszeit. 1946 hatte dieses Defizit trotz der verheerenden Kriegsfolgen nur 79.333 betragen.
Das höchste Geburtendefizit fiel im letzten Jahr des Ersten Weltkrieges, 1918, mit der erschreckenden Zahl von 679.622 mehr Sterbefällen als Geburten an. Demgegenüber starben im letzten Jahr des Zweiten Weltkrieges, 1945, „nur“ 150.000 Menschen mehr, als Geburten registriert wurden. In den vorangegangenen Kriegsjahren 1939 bis 1944 kamen stets mehr Kinder zur Welt, als Menschen starben, viele an den Fronten oder im Bombenkrieg.
Den stärksten Rückgang gab es 2025 in Mecklenburg-Vorpommern, während Hamburg stabil blieb. In den östlichen Bundesländern fiel die Rate mit minus 4,5 Prozent stärker aus als im Westen mit minus 3,2 Prozent – was aber vor allem auf die höheren Ausländeranteile an der Bevölkerung in Westdeutschland zurückzuführen sein dürfte. Von allen Babys waren 46,6 Prozent die ersten Kinder, 34,8 Prozent die zweiten und 18,6 Prozent die dritten oder weiteren.
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Die Behörde nennt zwei Hauptgründe für den Geburtenschwund: es gibt weniger Frauen im gebärfähigen Alter, denn die Geburtsjahrgänge der 1990er Jahre waren klein. Auch das gilt freilich in erster Linie für die autochthone deutschstämmige Bevölkerung. Zudem sinkt seit 2022 die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau – ein Phänomen, das die Statistiker als „abnehmende Fertilität“ bezeichnen.
Die „Pandemie“ und der Ukraine-Krieg haben laut Statistischem Bundesamt Folgen ausgelöst, „die für viele Menschen mit einem wahrgenommenen oder tatsächlichen Verlust an Sicherheit und Zuversicht verbunden sind“, heißt es in einer Vorjahrespublikation. Die Kontaktbeschränkungen hätten „die Chancen für das Entstehen neuer dauerhafter Partnerschaften reduziert“. (rk)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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Leider werden die Deutschen „ausgestorben“. Zuerst das Corona Impfmordprogramm um die Rentenkassen zu entlasten und den größten Teil der Bevölkerung zu sterilisieren.