Wien. Eine Untersuchung des Migrationsforschers Rainer Münz im Auftrag des österreichischen Integrationsfonds belegt, daß Ausländer nur mühsam Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt finden, will sagen: daß sie länger arbeitslos bleiben. Die Daten offenbaren je nach Zuzugsjahr und Herkunft deutliche Unterschiede. So stand ein Jahr nach Abschluß des Asylverfahrens bei Personen aus den Jahren 2015/16 weniger als die Hälfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Auch bei späteren Jahrgängen zeigt sich kaum eine Verbesserung: fünf Jahre nach Ankunft des Jahrgangs 2019 lag die Erwerbsquote der Männer bei über 60 Prozent, die der Frauen bei knapp 30 Prozent. Frauen aus Somalia waren selbst nach mehreren Jahren nur zu rund einem Drittel ausreichend beschäftigt.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Andere Gruppen schneiden besser ab: EU-Bürger sind bereits im ersten Jahr zu rund drei Vierteln erwerbstätig. Ein erheblicher Teil der Zugewanderten bleibt jedoch nicht dauerhaft. Die Hälfte der EU-Bürger verläßt Österreich nach drei bis vier Jahren wieder.
Die österreichische Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) fordert Maßnahmen, um den Übergang von der Grundversorgung in den Arbeitsmarkt zu beschleunigen. Die FPÖ hingegen sieht sich bestätigt. Landesrat Martin Antauer sagte: „Viele Flüchtlinge kommen wegen der Sozialleistungen und der tollen Rundumversorgung und nicht wegen der Arbeit.“ Landesrätin Susanne Rosenkranz kritisierte die geringe Erwerbsbeteiligung von Frauen: „Die Situation bei weiblichen Asylmigranten ist erschütternd. Bei den Migranten des Jahres 2019 lag er bei rund einem Drittel, bei jenen aus dem Jahr 2022 sogar nur bei etwa elf Prozent.“ (rk)
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin