Hamburgs teure „Flüchtlinge“: 163 Millionen Euro – und kein Ende in Sicht

2. Mai 2026
Hamburgs teure „Flüchtlinge“: 163 Millionen Euro – und kein Ende in Sicht
National
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Foto: Symbolbild

Hamburg. Die Hansestadt hat im Jahr 2025 satte 163 Millionen Euro für die Hotelunterbringung von Flüchtlingen ausgegeben. Das geht aus der Antwort auf eine AfD-Anfrage in der Hamburger Bürgerschaft hervor. Knapp 89 Millionen Euro entfielen dabei auf die reinen Übernachtungskosten, weitere 74 Millionen auf die Verpflegung.

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Im Vergleich zum Vorjahr sank die Summe zwar um rund 30 Millionen Euro – allerdings schrumpfte auch die Zahl der durchschnittlich Untergebrachten von 6.278 auf 5.441 Personen. Und bei genauerem Hinsehen verpufft der scheinbare Einspareffekt: denn der Tagessatz für die Beherbergung kletterte seit 2022 von 35,73 Euro auf mittlerweile 44,80 Euro. Pro Person und Monat macht das 1.344 Euro aus, insgesamt also 2.508 Euro monatlich pro untergebrachtem Flüchtling.

Auslöser der AfD-Anfrage war ein Fernsehauftritt von SPD-Finanzsenator Andreas Dressel. In der Talkshow „Lanz“ am 18. März hatte er die jährlichen Hotelkosten mit 30 Millionen Euro beziffert – eine krasse Fehleinschätzung, denn allein die Beherbergung schlug mit fast dem Dreifachen zu Buche. Dressels Zahl erwies sich als politische Schönfärberei.

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Die Hamburger Verwaltung rechnet angesichts solcher Dimensionen offenbar mit Bürgerzorn. Vorsorglich versah sie ihre Antwort mit einer ausführlichen Einleitung, die die wirtschaftlichen Beiträge der „Flüchtlinge“ hervorhob.

In Hamburg fehlt es massiv an Wohnraum, die Stadt muß „Flüchtlinge“ aber von Gesetz wegen unterbringen. Derzeit leben etwa 42.000 Menschen in öffentlichen Unterkünften, die mit 889 Euro pro Kopf und Monat zu Buche schlagen. Die Hotelbewohner sind überwiegend Ukrainer. Für einheimische Wohnungssuchende existiert keine vergleichbare Unterbringungsverpflichtung. (rk)

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