München. Seit der letzten Münchner Stadtratswahl im März hat die bayerische Landeshauptstadt den 35jährigen Grünen Dominik Krause als neuen Oberbürgermeister. Für Gesprächsstoff sorgte Krause, weil er bekennender Schwuler ist und die Beziehung zu seinem Lebensgefährten auch demonstrativ öffentlich lebt.
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Für den Münchner Kardinal Reinhard Marx muß das eine Art Startschuß gewesen sein. Von jeher einer der besonders zeitgeistschnittigen Kirchen-Oberen, will Marx auch jetzt ganz vorn mit dabei sein: er hat jetzt verfügt, daß in „seinem“ Erzbistum München-Freising schwule Paare kirchlich gesegnet werden dürfen. Ein Sprecher bestätigte entsprechende Berichte der katholischen „Tagespost“ aus Würzburg. Marx empfehle den Seelsorgern in München und Freising, eine Handreichung der Deutschen Bischofskonferenz umzusetzen.
Viele Bistümer in Deutschland segnen tatsächlich längst gleichgeschlechtliche Paare. Vor rund einem Jahr legten die Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken ein entsprechendes Papier vor. Es beschreibt, wie Paare, die nach katholischem Kirchenrecht nicht heiraten dürfen – darunter Homo-Paare und nach Scheidung wiederverheiratete – dennoch einen kirchlichen Segen erhalten können.
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Innerhalb der Weltkirche sorgt das für erheblichen Unfrieden – und selbstverständlich ist diese Praxis auch von der „Geschäftsgrundlage“ aller Christen, dem Neuen Testament, in keiner Weise gedeckt. Im Gegenteil, dort wird „Sodomie“, wie Homosexualität in der Antike genannt wurde, mit Nachdruck verdammt. Allerdings gab der 2024 verstorbene Papst Franziskus 2023 grünes Licht für Segnungen. Die Zeremonien müssen demnach kurz ausfallen und außerhalb von Gottesdiensten stattfinden.
Links-Bischof Marx geht weit über diese Vorgaben hinaus – wohlwissend, daß er damit auf den Beifall der linksliberalen Medien rechnen darf. Dabei gibt es innerhalb der katholischen Kirche, auch in Deutschland, durchaus Widerspruch. So lehnt der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki die Handreichung strikt ab. In seinem Erzbistum bleiben Segnungen für homosexuelle Paare weiterhin verboten. (rk)
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