Israelische Soldaten schänden Jesus-Statue: Empörung bei AfD und FPÖ

24. April 2026
Israelische Soldaten schänden Jesus-Statue: Empörung bei AfD und FPÖ
International
0
Foto: Symbolbild

Berlin/Brüssel. Ein beispielloser Skandal: ein israelischer Soldat hat im Südlibanon eine Jesus-Statue mit einem Hammer beschädigt. Die Bilder der Tat verbreiteten sich rasch in sozialen Netzwerken und lösten weltweit Empörung aus – schließlich wird Israel der Öffentlichkeit als bevorzugter Verbündeter des Westens verkauft. Im Libanon ist rund ein Drittel der Bevölkerung christlich.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Die israelischen Streitkräfte bestätigten den Vorfall. Die Armee räumte ein, ein solches Verhalten widerspreche den an Soldaten gestellten Erwartungen und Werten. Außenminister Gideon Saar bezeichnete die Tat als „beschämend“ und entschuldigte sich bei allen Christen, deren religiöse Gefühle verletzt worden seien.

Die katholische Kirche im Heiligen Land reagierte deutlicher. Eine von Kardinal Pierbattista Pizzaballa unterzeichnete Stellungnahme sprach von „tiefer Empörung“ und „uneingeschränkter Verurteilung“ der Entweihung. Weiter heißt es: „Diese Tat stellt eine schwere Beleidigung des christlichen Glaubens dar und reiht sich in weitere berichtete Fälle der Schändung christlicher Symbole durch IDF-Soldaten im Südlibanon ein.“

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Auch in Europa gibt es massive Kritik am Verhalten der israelischen Armee – aber sie kommt nicht von den etablierten Parteien. In Österreich verurteilte die FPÖ-Fraktion im Wiener Parlament den Vorfall aufs schärfste. Und in Deutschland erklärte der außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Markus Frohnmaier: „Die Zerstörung oder Schändung christlicher Symbole ist in keiner Weise hinnehmbar.“ Die Partei begrüßte die Untersuchung durch die israelische Armee, forderte aber „eine spürbare Sanktionierung des Täters – schon allein, um andere von Nachahmungstaten abzuschrecken.“

Ein israelisches Militärgericht zog inzwischen tatsächlich Konsequenzen. Zwei Soldaten erhielten jeweils 30 Tage Haft: der Täter selbst sowie derjenige, der die Tat dokumentierte. Beide wurden zudem von weiteren Kampfeinsätzen ausgeschlossen. Sechs weitere Soldaten, die vor Ort waren, ohne einzugreifen oder den Vorfall zu melden, müssen sich verantworten. Die beschädigte Jesus-Statue wurde nach Armeeangaben „vor kurzer Zeit in voller Abstimmung mit der lokalen Gemeinde von Debel im Südlibanon“ ersetzt. Das Nordkommando habe die Wiederaufstellung koordiniert. (mü)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert