Rote Zahlen und Insolvenzen: Kieler Unternehmerin zerpflückt Merz’ Entlastungsprämie

20. April 2026
Rote Zahlen und Insolvenzen: Kieler Unternehmerin zerpflückt Merz’ Entlastungsprämie
Wirtschaft
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Foto: Symbolbild

Kiel. Es ist nicht so, daß die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung, die derzeit vor allem der Ukraine zugutekommt, unwidersprochen bliebe. Eine Mittelständlerin aus Kiel sorgt jetzt mit einem Instagram-Video für viel Gesprächsstoff. Janine Kordes leitet die „Kieler Seifen“ und „SCHULZ Industriereiniger“. Ihr Unternehmen produziert seit mehr als drei Jahrzehnten Reinigungsmittel für Großküchen, Gastronomie und Privathaushalte.

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Kordes rechnet mit der von der schwarz-roten Koalition geplanten Entlastungsprämie ab. Bis zu 1000 Euro steuerfrei pro Angestelltem – für die Unternehmerin ist das ein faules Paket. Denn statt echter Hilfe schiebe Berlin die Last an die Arbeitgeber weiter. „Nicht als ´Kann´ oder als Möglichkeit, sondern als ‚Lieber Arbeitgeber, nun zahlt das mal euren Mitarbeitern.‘ Es entsteht der Eindruck, wir würden das Geld irgendwie wieder zurückbekommen“, so Kordes.

Aber das Geld müsse erst erwirtschaftet werden – bei explodierenden Energiepreisen, überbordender Bürokratie und unsicheren Märkten. Kordes´ eigener Betrieb leidet noch unter den Corona-Folgen. Viele Firmen schrieben rote Zahlen, die Insolvenzen erreichten Rekordhöhen. Kordes stellt klar: „Ich würde meinen Mitarbeitern gern jederzeit mehr Geld geben, wenn es wirtschaftlich tragfähig ist. Aber auch ich kann kein Geld verteilen, was eigentlich nicht da ist.“ Die Politik erzeuge falsche Erwartungen, die am Ende die Unternehmer ausbaden müßten.

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Statt Steuersenkungen und Bürokratieabbau werde die Verantwortung auf diejenigen abgewälzt, die ohnehin am Limit seien. Ihr Appell: „Wenn Sie wirklich entlasten wollen, dann tun Sie das bitte direkt. Aber hören Sie auf, das Geld anderer zu verschenken. Denn hier draußen ist die See möglicherweise rauher, als Sie in Berlin merken. Wir Unternehmen brauchen Rückenwind und nicht mehr Gewichte an Deck.“

Das Video ging innerhalb eines Tages viral: über 151.000 Likes, fast zwei Millionen Aufrufe, knapp 10.000 Kommentare und zehntausende Reposts allein auf Instagram. Kordes spricht ersichtlich Tausenden Mittelständlern aus der Seele. (rk)

Bild: Pixabay/Gemeinfrei

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