Leipzig. Die Region Leipzig ist in der Nacht zum Donnerstag nur knapp einer Katastrophe entgangen. Unbekannte manipulierten mehrere Signalanlagen der Bahn derart, daß es auf der Strecke zwischen Leipzig und Döbeln beinahe zur Kollision von Regionalzügen gekommen wäre.
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Ein Lokführer bemerkte gegen 2 Uhr morgens die Fehlstellung der Signale und alarmierte den Leitstand. Die Strecke wurde umgehend gesperrt. Bei den Bahnhöfen Beucha und Naunhof hatten die Täter die Signale so verändert, daß sie dauerhaft „Strecke frei“ anzeigten – ein gezielter Versuch, einen Zusammenstoß zu provozieren. Kurz nach 4 Uhr hätte der erste Zug die Stelle passiert.
„Das hätte böse ausgehen können“, sagte ein Bahn-Mitarbeiter vor Ort und sprach von einem Terroranschlag. Das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) des sächsischen Landeskriminalamtes übernahm noch in derselben Nacht die Ermittlungen.
Den gesamten Donnerstag über sicherten Kriminaltechniker Spuren an den Anlagen. „Wir ermitteln zunächst wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr“, sagte LKA-Sprecher Kay Anders. Aber auch die Ermittler halten einen politischen Hintergrund mittlerweile für wahrscheinlich. (rk)
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