Wenn Trump die Marines schickt: Teheran droht mit neuer Front

29. März 2026
Wenn Trump die Marines schickt: Teheran droht mit neuer Front
International
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Foto: Symbolbild

Teheran. Anders als die USA und Israel verfolgt der Iran im derzeitigen Krieg am Persischen Golf eine Strategie der symmetrischen Vergeltung. Teheran eskaliert nicht einseitig, sondern reagiert immer erst auf entsprechende Schritte seiner Gegner. Auch zivile Opfer bemüht sich die iranische Seite nach Kräften zu vermeiden – ganz im Gegensatz zu Amerikanern und Israelis, die iranische Städte großflächig bombardieren, verheerende Umweltschäden in Kauf nehmen und keinerlei Rücksicht auf die Zivilbevölkerung nehmen.

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Jetzt droht die nächste Eskalation. Sollten die USA, Israel oder deren Verbündete iranisches Territorium angreifen, will Teheran mit der Eröffnung einer weiteren Front darauf reagieren. Ein namentlich nicht genannter Vertreter des iranischen Militärs teilte der Nachrichtenagentur Tasnim mit, man werde einen solchen Schritt als Provokation werten.

„Sollte der Feind versuchen, auf den iranischen Inseln oder an anderen Orten unseres Landes landseitige Operationen durchzuführen oder Iran durch Seestreitkräfte im Persischen Golf und im Arabischen Meer Schaden zuzufügen, werden wir für ihn überraschend weitere Fronten eröffnen, sodaß seine Aktionen ihm nicht nur keinen Nutzen bringen, sondern seine Kosten sogar verdoppeln“, wird die Quelle zitiert, die auch gleich die strategisch bedeutende Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet, ins Gespräch bringt: „Die Meerenge von Bab al-Mandab gilt als eine der strategisch wichtigsten Meeresstraßen der Welt, und Iran verfügt sowohl über den Willen als auch über die Fähigkeit, eine absolut glaubwürdige Bedrohung für sie darzustellen.“

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Sollten die Amerikaner mit unüberlegten Maßnahmen eine Lösung für die Straße von Hormus suchen, so der iranische Gewährsmann weiter, sollten sie darauf achten, ihren Problemen und Schwierigkeiten nicht noch eine weitere Meerenge hinzuzufügen.

Die Warnung schließt mit einer Aufforderung, Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen: „Wenn der Feind Zweifel hegt und nicht die Weisheit besitzt, aus seinen Erfahrungen zu lernen, kann er uns erneut auf die Probe stellen, so wie (es) beim Vorfall von Assaluyeh der Fall war.“ Gemeint war damit der israelische Angriff auf das Gasfeld „South Pars“ in der Region Assaluyeh. Iran hatte daraufhin prompt Anlagen zur Erdgasverflüssigung in Katar attackiert und im Industriegebiet von Ras Laffan erhebliche Zerstörungen angerichtet. (mü)

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3 Kommentare

  1. Peter Lüdin sagt:

    Der Iran ist der wichtigste Unterstützer der Hisbollah, der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Jihad und somit der grösste Faktor für Instabilität in Nahost. Und er hat noch keine Atombombe und wird diese jetzt wohl auch nie herstellen können. Zudem ist der Iran für V. Putin strategisch wichtig. Für Freunde der individuellen Freiheit ist die Vernichtung des Regimes und dessen Militärs ein reines Fest. V. Putin darf jetzt dabei zuschauen wie „Spezialoperation“ richtig geht und wie seine Handelspartner über Nacht ausgeschaltet werden.

  2. Ali Baba sagt:

    Wenn Trump die Marines schickt:““ In diesem Falle garantiert Teheren…Afganistan-bis..!!

  3. Peter Lüdin sagt:

    Wenn es weiterhin so gut läuft für die USA, kann sich die Kommunistische Partei Chinas ihre Erwartung abschminken, demnächst an die Stelle der USA als führende Weltmacht zu treten. Zumindest für die nächsten fünfzig Jahre. Vielleicht aber hat sich bis dahin China zivilisiert und demokratisiert, so dass eine Pax Sinica anstelle der Pax Americana keine Schreckensvorstellung mehr ist.

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