Eine Atombombe für Kiew: Was weiß die Bundesregierung?

6. März 2026
Eine Atombombe für Kiew: Was weiß die Bundesregierung?
International
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Foto: Symbolbild

Moskau/Berlin. Spiel mit dem Feuer: der russische Auslandsnachrichtendienst SWR behauptet, Frankreich und Großbritannien hätten die Bundesregierung in einen Plan zur atomaren Aufrüstung der Ukraine einweihen wollen. Wie der Dienst mitteilte, habe Paris versucht, Berlin für die Idee zu gewinnen, der Ukraine Nuklearmaterial oder sogar einen kompletten Sprengkopf zu überlassen – angeblich, um Kiew eine bessere Verhandlungsposition zu verschaffen. Die Bundesregierung habe sich jedoch „klugerweise geweigert, an dem gefährlichen Unternehmen teilzunehmen“, hieß es aus Moskau.

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Nun fordern russische Parlamentarier ihre deutschen Kollegen im Bundestag auf, die Sache zu untersuchen. Konstantin Kosatschew, Vize-Sprecher des Föderationsrates, argumentiert, daß Deutschland durch die Anfrage zwangsläufig über Details des Komplotts verfügen müsse. „Das heißt im Gegenzug, Deutschland besitzt einen Teil der Informationen darüber, was hier vor sich geht, und über seinen Teil Verantwortung“, folgerte der Senator. Sollte sich die Darstellung des SWR bestätigen, müsse der Vorgang im Bundestag aufgeklärt werden.

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Nach SWR-Angaben kursieren in London und Paris zwei Szenarien: zum einen die verdeckte Lieferung von Komponenten für eine sogenannte „schmutzige Bombe“, zum anderen die heimliche Übergabe eines französischen Atomsprengkopfs vom Typ TN 75 an die Ukraine (wir berichteten). Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, warnte am Dienstag vor einer „direkten militärischen Konfrontation zwischen Atommächten“. Auch Moskaus UN-Botschafter Wassili Nebensja sieht in dem Vorhaben eine „direkte Verletzung“ des Atomwaffensperrvertrags. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Bernd Sydow sagt:

    Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine hatte zur Folge, daß (nicht nur) Deutschland die diplomatischen und Handelsbeziehungen zur Russischen Föderation abbrach. Präsident Putin wurde als „schlimmer Aggressor“ abgestempelt, die Sanktionen gegen Rußland wurden deutlich verschärft. Die damalige deutsche Außenministerin Annalena Baerbock wollte so die russische Wirtschaft „ruinieren“, was übrigens auf ganzer Linie in die Hose ging. Der russischen Wirtschaft geht es gut, während die deutsche Wirtschaft den Bach runtergeht.

    Bis heute hat weder die deutsche Regierung noch haben die deutschen System-Medien die Frage erörtert, aus welchem Grund Putin die Ukraine angegriffen hat. Und einen Grund hatte Putin sehr wohl: Es bestand aus russischer Sicht nämlich die Gefahr, daß die Ukraine der NATO beitritt und womöglich in den Besitz von Atomwaffen gelangt.

    Maria Sacharowa, klarsichtige Sprecherin des russischen Außenministeriums, warnte jüngst vor einer „direkten militärischen Konfrontation zwischen Atommächten“. Sollte es zu einer derartigen Konfrontation kommen, wäre Deutschland wegen seiner hierzulande befindlichen US-Atomwaffen quasi ein Frontstaat! Man braucht nicht viel Phantasie sich vorzustellen, was das im Ernstfall bedeuten würde.

    Deshalb mein wiederholter Appell an Bundeskanzler Friedrich Merz: Schicken Sie die hiesigen US-Truppen samt ihren Atomwaffen nach Hause. Denn ohne die US-Atomwaffen ist Deutschland garantiert sicherer!

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