London. Riesiger PR-Erfolg für „Mister Brexit“ Nigel Farage: die frühere britische Innenministerin Suella Braverman hat die Konservative Partei verlassen und ist jetzt zu Farages „Reform UK“ übergetreten. Farage gab den spektakulären Wechsel auf einer Veranstaltung für Kriegsveteranen in London bekannt.
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Braverman ergriff anschließend selbst das Wort. „Ich fühle mich, als wäre ich nach Hause gekommen“, erklärte sie sichtlich bewegt. In ihrer Rede kritisierte sie vehement den Zustand des Landes. Großbritannien sei „zerbrochen“ und die Einwanderung „außer Kontrolle geraten“. Außenpolitisch stehe die Nation schwach und gedemütigt da. „Wir können uns nicht einmal selbst verteidigen“, sagte sie.
Das Land stehe an einem Scheideweg. Man könne „entweder diesen Weg des kontrollierten Niedergangs weitergehen“ oder es „wieder in Ordnung bringen“ und den verlorenen Einfluß zurückerobern. Durch Bravermans Übertritt wächst die Fraktion von „Reform UK“ im Unterhaus auf acht Sitze. Zuvor waren bereits vier weitere Tory-Abgeordnete übergetreten. Aktuelle Umfragen sehen „Reform UK“ bei 29,1 Prozent, womit sie deutlich vor den etablierten Parteien läge.
Braverman zählte zum rechten Flügel der Tories und übte oft deutliche Kritik an der eigenen Führung. Unter Premierministerin Liz Truss wurde sie 2022 Innenministerin. Im November 2023 entließ sie Premierminister Rishi Sunak aus dem Amt. (mü)
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