Die Remigration bleibt auf der Tagesordnung: Martin Sellner zu Gast bei der AfD

31. Januar 2026
Die Remigration bleibt auf der Tagesordnung: Martin Sellner zu Gast bei der AfD
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Erfurt. Der Kopf der österreichischen Identitären, Martin Sellner, sorgt wieder für Schlagzeilen. Obwohl er auch in der AfD „umstritten“, ist er jetzt von der Thüringer Landtagsfraktion im Landesparlament in Erfurt zu einem Treffen empfangen worden. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Daniel Haseloff bestätigte die Zusammenkunft. Man habe auch über Sellners „Remigrationskonzept“ diskutiert, so Haseloff.

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Auf sozialen Netzwerken veröffentlichte Haseloff Fotos des Zusammentreffens, auf denen auch die Bundestagsabgeordneten und AfD-Landessprecher Stefan Möller und Robert Teske zu sehen sind. Dazu schrieb er: „Der wichtigste Pfeiler der Demokratie ist der Diskurs. Daher war es mir eine Freude, heute @Martin_Sellner im Thüringer Landtag begrüßen zu dürfen. Er ist eine der meist dämonisierten Personen Europas.“

Sellner ist immer wieder für Überraschungen gut. Im Nachgang zum angeblichen „Geheimtreffen“ in Potsdam im November 2023 hatten sowohl das Bundesinnenministerium als auch das Brandenburger Innenministerium versucht, Sellner die Einreise nach Deutschland zu verbieten, waren damit aber vor Gericht gescheitert. In den letzten Jahren hat sich Sellner vor allem mit seinem Remigrationskonzept einen Namen gemacht, das auf die Rückführung möglichst vieler Ausländer abzielt. Sein Buch zu diesem Thema unter dem Titel „Remigration. Ein Vorschlag“ wurde zum Bestseller.

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Der Thüringer Fraktionsvize Haseloff ließ im Zusammenhang mit dem Erfurter Treffen durchblicken, seine Fraktion verfolge ein „verfassungskonformes“ Remigrationskonzept. Es gelte, es „rechtmäßig zu machen, auszuloten, welche Möglichkeiten haben wir im Land?“ Zudem kritisierte er die gegen Sellner verhängten Einreiseverbote, die er als absurd bezeichnete. (rk)

Bildquelle: Wikimedia/Martin MAGA/CC-BY-SA 4.0

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