Budapest/Brüssel. Laut einer in 27 Ländern durchgeführten Untersuchung des regierungsnahen ungarischen Forschungsinstituts für Souveränitätsschutz betrachtet eine Mehrheit der Europäer die Zentralisierungsbestrebungen der EU als Gefahr für die nationale Selbstbestimmung. 51 Prozent der Befragten äußerten diese Besorgnis.
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Die Vision eines von Brüssel geführten „Imperiums“ stößt demnach auf breite Ablehnung. 77 Prozent zögen ein Europa vor, „das auf der Zusammenarbeit unabhängiger, gleichberechtigter Nationen basiert“. Die Idee einheitlicher „Vereinigter Staaten von Europa ohne Nationen“ findet hingegen kaum Zustimmung.
Die ungarische Bevölkerung zeigt sich besonders skeptisch gegenüber weiteren Souveränitätsverlusten. 79 Prozent der Befragten in Ungarn – und damit mehr als im europäischen Durchschnitt – befürworten das Modell kooperierender Nationalstaaten.
Kritik übt das Institut zudem an der Einflußnahme Brüssels durch zivilgesellschaftliche Gruppen. Die Kommission übe „über weitgehend aus EU-Mitteln finanzierte und in europäischen Ländern ansässige zivilgesellschaftliche Akteure Druck auf die Mitgliedstaaten aus“, um „globale progressive Vorstellungen durchzusetzen“.
Zwei Drittel aller Europäer (66%) lehnen dieses Vorgehen als inakzeptabel ab. In Ungarn liegt die Ablehnungsrate mit 68% sogar noch höher. Die Erhebung unterstreicht die wachsende Entfremdung zwischen den Zentralisierungsplänen der Brüsseler Eurokraten und den Präferenzen der europäischen Bevölkerungen. (mü)
Bildquelle: Bild von Jens Schöffel auf Pixabay
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