Peking/Washington. China, die aufstrebende Technologie-Supermacht, schickt sich an, auch den Weltraum zu erobern. Dabei stehen die Chancen nicht schlecht, daß die Volksrepublik auch USA überrundet.
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Laut einem aktuellen Bericht der Commercial Space Federation unter dem Titel „Redshift“ könnte China bereits binnen zehn Jahren die Vormachtstellung der USA im All übernehmen. Die Studie zeigt, wie Pekings systematische Aufrüstung im Weltraum und eine koordinierte Strategie diesen Aufstieg ermöglichen.
Während das amerikanische „Artemis“-Programm mit Verzögerungen kämpft, verfolgt China seinen eigenen Mondfahrplan mit Konsequenz. Die geplante bemannte Landung bis 2030 erscheint realistisch, nachdem bereits Proben von der Mondrückseite zur Erde gebracht und detaillierte Karten erstellt wurden. Mit der fertiggestellten Raumstation „Tiangong“ festigt China zudem seine Präsenz im Erdorbit.
Die Ambitionen der Volksrepublik reichen aber weiter: eigene Mega-Satellitenkonstellationen sollen mit Elon Musks „Starlink“-Netzwerk konkurrieren, ein Weltraumteleskop soll das James Webb-Teleskop übertreffen und orbitale Solarkraftwerke Energie liefern. Sechs Raumhäfen, über die das Reich der Mitte bereits verfügt, ermöglichen häufige Starts und unterstreichen die wachsende operative Kapazität der chinesischen Raumfahrtbemühungen.
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International baut China seine Einflußsphäre durch die „Weltraumseidenstraße“ aus, die über 80 gemeinsame Projekte mit Partnern wie Rußland und Indien umfaßt. Dieser Expansionskurs steht in deutlichem Gegensatz zu den budgetären Einschränkungen der NASA, die die amerikanische Position schwächen.
Die technologischen Hürden der Mondforschung bleiben bei alledem gewaltig. Die Entwicklung leistungsstarker Trägersysteme für Mensch und Material bildet die Grundlage für geologische Forschungen, Ressourcennutzung und den Aufbau fester Stationen. Die Mondrückseite bietet hierbei einzigartige Bedingungen für ungestörte astronomische Beobachtungen.
Chinesische Mondbasen könnten künftig als Testgelände für Marsmissionen dienen, wo Lebenserhaltungssysteme und Energieversorgung unter realen Bedingungen erprobt werden müssen. Die NASA muß sich kräftig ins Zeug legen, wenn sie bei alledem noch mithalten will. (mü)
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