New York. Zohran Mamdani hat die Bürgermeisterwahl in New York gewonnen. Der demonstrativ als „Sozialist“ auftretende Politiker galt schon im Vorfeld als relativ sicherer Sieger und wurde vor allem von der jungen, linken Wählerschaft getragen. 92 Prozent der unter 30jährigen stimmten für ihn.
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Mit Mamdani bricht sich ein Generationenwechsel in der amerikanischen Politik Bahn. Obwohl er sich als Sozialist bezeichnet, kommt seine Wählerschaft überwiegend aus der akademischen Mittelschicht. Seine Kampagne wurde von einschlägigen Prominenten aus dem linken Lager unterstützt, darunter Alex Soros (Sohn des Multimilliardärs), der einen Jubelbeitrag zu Mamdanis Sieg veröffentlichte, und der ehemalige Präsident Barack Obama.
Der neue Bürgermeister bringt neue Facetten des linken Lagers in den USA ins Spiel. Obwohl aus einer wohlhabenden Familie stammend und in privilegierten Verhältnissen aufgewachsen, wird er in den Medien als „Einwandererkind“ dargestellt. Sein politisches Profil umfaßt einen modernen „Antikolonialismus“, der sich vor allem gegen weiße Amerikaner und Europäer richtet, sowie eine positive Bezugnahme auf seinen muslimischen Glauben.
Inhaltlich setzt Mamdani auf ein sozialdemokratisches Programm. In einer Stadt mit extrem ungleicher Vermögensverteilung und etwa 100.000 obdachlosen Schülern fordert er günstigere Mieten, höhere Mindestlöhne, kostenlose Kinderbetreuung und Steuererhöhungen für Reiche und Konzerne. Zudem verspricht er einen Umbau öffentlicher Einrichtungen zugunsten der Bekämpfung der „Klimakrise“ und die Einrichtung städtischer Lebensmittelläden.
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Besonders hervorzuheben ist Mamdanis Antizionismus, der in der progressiven Wählerschaft New Yorks auf viel Resonanz stieß. Diese Haltung teilt er mit wichtigen Unterstützern wie Alex Soros.
Die Wahlbeteiligung blieb mit etwa 2 Millionen Wählern von 4,5 Millionen Wahlberechtigten gering. Unterschichtler und Arbeiter beteiligten sich kaum an der Wahl, was den Charakter von Mamdanis Unterstützerbasis unterstreicht.
Für Europa hat die Wahl zwar keine unmittelbaren politischen Auswirkungen, sie läßt aber Entwicklungen erkennen, die auch für europäische Metropolen relevant sein könnten. Die linke Influencerin Natascha Strobl äußerte bereits, daß man aus Mamdanis Kampagne für den „Kampf gegen Rechts“ lernen könne.
Beobachter sehen in Mamdani vor allem eine Art „Anti-Trump“, der sich zum neuen Gesicht der Trump-Gegner mausern könnte. (mü)
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