Angriff auf die finanzielle Freiheit: Australiens Zentralbank plant Digitalgeld

8. August 2025
Angriff auf die finanzielle Freiheit: Australiens Zentralbank plant Digitalgeld
International
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Foto: Symbolbild

Canberra. Die Einführung von Digitalgeld ist bei Banken rund um den Globus schon seit längerem ein großes Thema. Auch in der EU läuft derzeit eine umfassende Testphase – aber nur noch bis Oktober 2025. Bis zur tatsächlichen Einführung des digitalen Euro in der EU soll es dann laut aktuellen Plänen noch mindestens drei Jahre dauern.

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In anderen Weltteilen geht es schneller. Damit werden auch die Europäer die Möglichkeit haben, „live“ mitzuerleben, was auf sie zukommt. Die Reserve Bank of Australia (RBA), die australische Zentralbank, entwickelt derzeit mit Hochdruck eine programmierbare digitale Währung (CBDC), die mit einem Verfallsdatum versehen werden kann. Dieses sogenannte „Geld mit Gehirn“ würde den Behörden beispiellose Kontrollmöglichkeiten über die Finanzen der Bürger geben – ein Szenario wie aus dystopischen Zukunftsfilmen.

Grundlage der Pläne ist die Blockchain-Technologie, die es ermöglicht, digitale Währungen mit „intelligenten“ Funktionen auszustatten. Konkret könnte die RBA damit Geld schaffen, das nur für bestimmte Zwecke verwendet werden darf oder nach Ablauf einer Frist seinen Wert verliert. Diese Technologie würde es der Regierung erlauben, das Konsumverhalten direkt zu steuern – etwa indem Bürger gezwungen werden, ihr Geld innerhalb eines bestimmten Zeitraums auszugeben.

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Experten sehen darin ein radikales Instrument der Wirtschaftssteuerung. In Krisenzeiten könnte die Zentralbank so die Geldmenge kontrollieren oder gezielt Konsumanreize setzen. Doch der Preis wäre hoch: die finanzielle Autonomie der Bürger würde an eine zentrale Instanz übergehen, die bestimmt, wofür, wann und wie Geld verwendet werden darf. Auch die Überwachungsmöglichkeiten sind immens. Jede Transaktion ließe sich dank Blockchain lückenlos nachverfolgen – die Regierung wüßte nicht nur, wieviel jemand besitzt, sondern auch genau, wofür er es ausgibt.

Die australischen Pläne fügen sich freilich nahtlos in die globale Entwicklung ein. China testet ebenfalls bereits eine digitale Zentralbankwährung. Während die RBA betont, das Finanzsystem mit dem neuen Digitalgeld „effizienter und sicherer“ machen zu wollen, befürchten Kritiker ein umfassendes Überwachungsszenario: die programmierbaren Funktionen des neuen Geldes schaffen ein mächtiges Instrument der sozialen Kontrolle.

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In Australien, das während der Corona-„Pandemie“ mit extremen Einschränkungen weltweit Aufsehen erregte, lösen die Pläne bereits Besorgnis aus. Kritiker warnen vor einem Überwachungsstaat, in dem abweichendes Verhalten finanziell sanktioniert werden könnte. Die Vorstellung von „verfallendem“ Geld widerspricht zudem fundamentalen Prinzipien der Marktwirtschaft.

Bislang gibt es keine offizielle Stellungnahme der RBA zu ihren Plänen. Das Schweigen ist umso bedrückender, als die Vorbereitungen für die Einführung des digitalen Geldes so gut wie überall auf der Welt mit Hochtouren laufen. (mü)

Bild: Pixabay/Gemeinfrei

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