Massiver Vertrauensverlust für die „Ampel“: 84 Prozent sind unzufrieden

9. September 2024
Massiver Vertrauensverlust für die „Ampel“: 84 Prozent sind unzufrieden
National
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Foto: Symbolbild

Berlin. Angesichts der explodierenden Ausländergewalt in deutschen Städten ist das keine Überraschung: laut dem aktuellen „Deutschlandtrend“ im Auftrag von „tagesthemen“ und „Welt“ halten 48 Prozent der Befragten „Zuwanderung/Flucht“ für das derzeit „wichtigste“ oder „zweitwichtigste“ politische Problem. Im Vergleich zum April bedeutet das einen Zuwachs um nicht weniger als 22 Prozent. Erst weit dahinter auf dem zweiten Platz rangiert die wirtschaftliche Lage (20 Prozent), darauf folgen „Soziale Ungerechtigkeit/Armut/Bürgergeld“ sowie „Umweltschutz/Klimawandel“, genannt von je zwölf Prozent. Und nur noch acht Prozent (minus 13) halten den Krieg in der Ukraine für eines der beiden wichtigsten Probleme.

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Der „Deutschlandtrend“ wollte es genauer wissen – und bekam aufschlußreiche Antworten. 77 Prozent der Befragten bejahen demnach die Frage: „Brauchen wir eine grundsätzlich andere Asyl- und Flüchtlingspolitik, damit weniger Menschen zu uns kommen?“ Nur 18 Prozent sind der Meinung, daß eine solche Wende nicht nötig sei. Die höchsten Zustimmungswerte finden sich unter Wählern von AfD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), aber selbst unter den Grünen-Anhängern haben die Befürworter einer Wende eine knappe 48-zu-46-Mehrheit gegenüber den Nein-Stimmen.

Außerdem vertreten 73 Prozent, fast drei Viertel, die Auffassung, daß die Einführung von dauerhaften Kontrollen an den deutschen Grenzen „in die richtige Richtung“ gehe. Dieser Wert wird beim Themenkomplex „Zuwanderung/Flucht“ nur noch von den 82 Prozent Befragten übertroffen, die mehr Prävention gegen radikalen Islamismus für geboten halten.

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Die „Ampel“-Parteien haben die meisten Bürger bei alledem offenbar abgeschrieben. Der Kanzlerpartei SPD trauen bei den Themen „Asyl“ und „Kriminalitätsbekämpfung“ nur 10 bzw. 11 Prozent „am ehesten zu, diese Aufgaben zu lösen“. Von den Grünen denken dies gerade einmal sechs Prozent bei der Flüchtlingspolitik und zwei Prozent bei der inneren Sicherheit, von der FDP zwei beziehungsweise ein Prozent. Demgegenüber kann die AfD geradezu von einem „Kompetenzboost“ profitieren – bei ihr liegen die Werte bei 19 bzw. 20 Prozent.

Überhaupt sind mittlerweile stattliche 84 Prozent der Deutschen „gar nicht“ oder „weniger“ mit der Regierung zufrieden. Allerdings: daß eine von der Union geführte Bundesregierung „die anstehenden Aufgaben und Probleme in Deutschland besser lösen“ könne als die „Ampel“, hält gerade einmal ein Viertel der Befragten für wahrscheinlich. Nach Meinung von 50 Prozent würde es eine Regierung mit einem Kanzler der Union „ähnlich gut“ beziehungsweise „ähnlich schlecht“ machen wie die jetzige. (rk)

Bildquelle: Bild von Jörn Heller (tvjoern) auf Pixabay/gemeinfrei

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Ein Kommentar

  1. Bernd Sydow. sagt:

    „Massiver Vertrauensverlust für die „Ampel“: 84 Prozent sind unzufrieden“ (Titel)

    Natürlich sind die miserablen Umfragewerte für die „Ampel“-Regierung dem „Hampel“- äh „Ampel“-Kanzler Scholz nicht verborgen geblieben. Deshalb dürfte es auch nicht verwundern, daß Scholz es strikt ablehnt, im Deutschen Bundestag die Vertrauensfrage zu stellen!

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