Baerbocks „Ortskräfte“-Erzählung: Niemand wurde von den Taliban unter Druck gesetzt

8. Juli 2024
Baerbocks „Ortskräfte“-Erzählung: Niemand wurde von den Taliban unter Druck gesetzt
National
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Foto: Symbolbild

Kabul/Berlin. Seit dem fluchtartigen Rückzug des Westens aus Afghanistan im Sommer 2021 wird insbesondere in Deutschland in der medialen Berichterstattung der Eindruck erweckt, als hätten die Taliban sofort nach ihrer Rückkehr an die Macht damit begonnen, sich an ihren Gegnern und den Hilfskräften für westliche Organisationen zu rächen. Der angebliche Terror der Taliban wird von der deutschen Politik bis heute als Begründung für zahlreiche Regierungsprogramme bemüht, in deren Rahmen „besonders Schutzbedürftige“ regelrecht aus Afghanistan importiert werden.

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Nur: diese Geschichte ist falsch. Das erfuhr jetzt Joachim Wundrak, AfD-Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der Fraktion im Afghanistan-Untersuchungsausschuß. Er stellte jetzt klar, daß die in Deutschland verbreitete Darstellung, alle afghanischen „Ortskräfte“ seien von den Taliban bedroht und terrorisiert worden, nicht der Wahrheit entspreche. Richtig sei vielmehr, daß viele der zunächst im Land verbliebenen Ortskräfte darum gebeten hätten, unter der Herrschaft der Taliban weiter in Projekten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit arbeiten zu dürfen. Dahinter steckte die Sorge um den Verlust der Lebensgrundlage, berichtete der frühere deutsche Sonderbeauftragte für Afghanistan, Jasper Wieck, in einer Anhörung.

Deutsche Behörden hätten die Aussetzung deutscher Entwicklungsprojekte sogar zeitweise als Sicherheitsrisiko für die beteiligten einheimischen Ortskräfte angesehen. Auch die Taliban seien an einer Fortsetzung der Entwicklungszusammenarbeit mit Deutschland interessiert gewesen.

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Tatsächlich, teilte der ehemalige Sonderbeauftragte mit, konnte die Bundesregierung bislang keinen einzigen Fall dokumentieren, in dem tatsächlich eine afghanische Ortskraft wegen ihrer früheren Tätigkeit für deutsche Institutionen von den Taliban unter Druck gesetzt wurde oder gar zu Schaden kam.

Die AfD fordert vor diesem Hintergrund die unverzügliche Einstellung aller Bundesprogramme zur Evakuierung afghanischer Ortskräfte und anderer „besonders Schutzbedürftiger“. (rk)

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