Kein Interesse mehr an Germany: Auch Habeck blitzt in Peking ab

28. Juni 2024
Kein Interesse mehr an Germany: Auch Habeck blitzt in Peking ab
National
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Foto: Symbolbild

Berlin/Peking. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und ihr Parteifreund, Bundeswirtschaftsminister Habeck, liefern sich einen skurrilen Wettbewerb: es geht darum, wer bei internationalen Partnern mehr Porzellan zerschlägt. Ausgerechnet bei der Wirtschaftsmacht China geben sich die beiden Grünen-Spitzenpolitiker besonders viel Mühe.

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Während Bundeskanzler Scholz eher darum bemüht ist, stabile Beziehungen zum Reich der Mitte aufrechtzuerhalten, das für die deutsche Industrie ein wichtiger Handelspartner ist, setzt sein grüner Koalitionspartner auf Konfrontation. Außenministerin Baerbock, deren Amt letztes Jahr eine eigene, äußerst umstrittene China-Strategie vorgestellt hat, will in Peking partout einen „systemischen Rivalen“ sehen und scheut sich nicht, chinesischen Gesprächspartnern aufdringliche Belehrungen zu erteilen. Bei der chinesischen Führung kommt das nicht gut an.

Deshalb lief Baerbocks Parteifreund Habeck jetzt ziemlich unsanft in Peking auf. Der chinesische Regierungschef Li Qiang zeigte dem Gast aus Deutschland unverhohlen die kalte Schulter und sagte ein geplantes Treffen kurzerhand ab. Der Termin sei „vormittags vor dem Abflug terminlich nicht darstellbar“, zitieren Medien Quellen aus Habecks Delegation. Die „Welt“ berichtet dazu, der Minister habe keine Ahnung, wieso der Termin platzte.

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So oder so trat Habeck in die Fußstapfen der grünen Außenamtschefin, die letztes Jahr wie ein Elefant im Porzellanladen in Peking aufgetreten war. Das stieß dort auf wenig Verständnis. Staatschef Xi sagte ein Treffen mit ihr ab, und Außenminister Quin Gang verweigerte ihr den Handschlag. Man brauche keine „herablassende Belehrung“, ließ der Pekinger Außenamtschef damals vergleichsweise undiplomatisch durchblicken.

Jetzt also traf es Wirtschaftsminister Habeck. Es könnte auch einfach daran liegen, daß die Deutschen für China kein ernstzunehmender Gesprächspartner mehr sind. (rk)

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