AfD-Fanal im Osten: U18-Ergebnisse stellenweise bei knapp 50 Prozent

6. Juni 2024
AfD-Fanal im Osten: U18-Ergebnisse stellenweise bei knapp 50 Prozent
National
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Foto: Symbolbild

Bautzen. Wenn das kein Omen ist: bei der U18-Wahl zur Europawahl, die vom 27. bis 31. Mai stattfand, liegt die AfD in Mitteldeutschland mit Abstand vorn. An der bundesweiten Wahl, die seit 1996 stattfindet und eher symbolischen Charakter hat, beteiligten sich über 59.000 Kinder und Jugendliche.

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Während die SPD zwar bundesweit den ersten Platz holte, sorgt das rekordverdächtige AfD-Ergebnis in den mitteldeutschen Bundesländern bei Kommentatoren und „Experten“ für viel Stirnrunzeln. Denn aus Jugendlichen werden  Erwachsene, die „blaue“ Mehrheiten im Osten künftig zementieren könnten. In Sachsen und Sachsen-Anhalt kam die AfD auf Werte zwischen 25 und 28 Prozent, in Brandenburg auf 38,3 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern auf 39,7 Prozent und im „Höcke-Land“ Thüringen sogar auf 46,8 Prozent. Allenthalben erreichte die AfD noch bessere Ergebnisse als bei bisherigen Real-Wahlen.

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In einigen Regionen wie im sächsischen Bautzen kam sie sogar auf fast die Hälfte der Stimmen. Auch in Bernburg in Sachsen-Anhalt punktete die AfD: 44,6 Prozent.

In Westdeutschland hingegen eher übliche Ergebnisse: in Rheinland-Pfalz nur 3,8 Prozent, in Niedersachsen hingegen respektable 18 Prozent. Bundesweit belegte die SPD mit 19,7 Prozent den ersten Platz. Hier kam die AfD auf eher mäßige 13,6 Prozent. (tw)

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