Weiter auf dem Weg zur Hindu-Großmacht: Modi vor seiner dritten Amtszeit

5. Juni 2024
Weiter auf dem Weg zur Hindu-Großmacht: Modi vor seiner dritten Amtszeit
International
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Foto: Symbolbild

Neu-Delhi. Bei den Parlamentswahlen in Indien zeichnet sich ein Sieg der Regierungspartei BJP (Bharatiya Janata Party) von Narendra Modi und ihrer Koalitionspartner ab. Demnach liegt die BJP mit rund 40 Prozent der abgegebenen Stimmen in Führung. Zusammen mit ihren Partnern kann sie demnach auch in der nächsten Legislaturperiode mit einer komfortablen Mehrheit der Sitze im Parlament rechnen.

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240 der für eine Mehrheit erforderlichen 272 Sitze sind der Regierung (Stand: Mittwoch) bereits sicher. Allerdings zeichnen sich gegenüber der derzeitigen Sitzverteilung Verluste ab: die Opposition unter Führung der Kongreßpartei von Rahul Gandhi könnte auf mehr als 200 Sitze im Unterhaus und damit deutlich mehr als die prognostizierten 120 kommen.

Präsident Modi, dessen Regierungspolitik sich aus einem erklärten Hindu-Nationalismus speist, steuert nun auf seine dritte Amtszeit zu. Er wäre damit der zweite indische Premierminister nach Nehru, dem das gelingt. Modi erklärte sich bereits nach Bekanntwerden der Ergebnisse in ausgewählten Wahlkreisen am Sonntag zum Sieger. In einer Rede vor Anhängern am Dienstag kündigte er für die bevorstehende fünfjährige Amtszeit „ein neues Kapitel mit großen Entscheidungen“ an. Indien gehört zusammen mit China und Rußland dem BRICS-Block an und spielt bei der politischen und wirtschaftlichen Integration der eurasischen Landmasse eine immer wichtigere Rolle.

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Im Wahlkampf präsentierte sich Regierungschef Modi als starker Mann und verwies auf das robuste Wirtschaftswachstum des Landes. Tatsächlich ist der Subkontinent unter ihm zur fünftgrößten Wirtschaftsmacht der Welt aufgestiegen. Unter Modi gelang Indien als viertem Land die Landung auf dem Mond. Seine Regierung investiert zudem viel in eine Modernisierung der Infrastruktur des Landes. (mü)

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2 Kommentare

  1. Spionageabwehr sagt:

    Indien hat sich äußerst undankbar gezeigt:
    Deutsche 10-Milliarden-Spende

    Im Zweifel immer für CHINA.

  2. Uwe Lay sagt:

    Ob westliche Medien wohl die Wahl als manipuliert beurteilen werden, um die Einsetzung einer proamerikanischen Regierung zu fordern?

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