Sanierungsfall Deutschland: Straßen, Brücken und Schienen immer maroder

13. Mai 2024
Sanierungsfall Deutschland: Straßen, Brücken und Schienen immer maroder
Wirtschaft
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Foto: Symbolbild

Berlin. Die deutsche Verkehrsinfrastruktur verfällt immer weiter – und straft damit den Anspruch des „Ampel“-regierten Landes, ein Industriestandort auf hohem technologischen Niveau zu sein. Die jüngste „Zustandserfassung“ aus dem Bundesverkehrsministerium enthüllt bestürzende Zahlen. Allerdings stammt dieser Bericht bereits vom Jahr 2021/22 – was bedeutet, daß der tatsächliche Zustand seither eher noch schlechter geworden ist. Der Bericht stuft stattliche 7.112 deutsche Autobahn-Kilometer als sanierungsbedürftig ein. In der vorausgegangenen Zustandserfassung für die Jahre 2017/18 waren es noch 5.798 Kilometer.

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Besonders schlecht ist es um die deutschen Autobahnbrücken bestellt. Rund 8000 von ihnen gelten als „sanierungsbedürftig“, für mindestens 4000 davon ist ausdrücklich von einem Sanierungsrückstand die Rede.

Aber auch das deutsche Eisenbahnnetz verwahrlost zusehends – weshalb man sich über das Dauerdesaster bei der Deutschen Bahn nicht wundern darf. Zwischen 2021 und 2023 stieg die Zahl der Bahnbrücken, deren Zustand mittlerweile so schlecht ist, daß sie durch einen Neubau ersetzt werden müssen, von 1.089 auf 1.160. Gleichzeitig wuchs der Umfang der dringend zu sanierenden Bahnstrecken von 17.529 auf 17.636 Kilometer an. Das ist mehr als ein Viertel des rund 61.000 Kilometer umfassenden deutschen Schienennetzes.

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Die Hoffnung, daß die dringend erforderlichen Sanierungsarbeiten unter der „Ampel“-Regierung angestoßen werden, ist völlig illusorisch. Denn Habeck und Co. haben keinerlei Interesse daran, den Industriestandort Deutschland am Laufen zu halten. Und Mobilität, erst recht die private, ist ihnen ohnehin ein Dorn im Auge. Marode Straßen und Brücken kommen da gerade recht – irgendwann kann man die Benutzung dann einfach unter Verweis auf akute Sicherheitsbedenken verbieten. (rk)

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