Der Rheinmetall-Chef geht aufs Ganze: Die Wehrpflicht muß her – und 30 Milliarden mehr für die Rüstung

13. Mai 2024
Der Rheinmetall-Chef geht aufs Ganze: Die Wehrpflicht muß her – und 30 Milliarden mehr für die Rüstung
National
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Foto: Symbolbild

Düsseldorf. Der Rüstungskonzern Rheinmetall gehört zu den ganz großen Gewinnern des Ukrainekrieges. Schon zuvor gut aufgestellt, expandiert die Düsseldorfer Waffenschmiede seit 2022 kräftig. In Ungarn entstehen gleich mehrere neue Produktionsstätten, und selbst in der vom Krieg heimgesuchten Ukraine will Rheinmetall eine Panzerfabrik errichten.

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Angesichts der vielen neuen Panzer, die das Traditionsunternehmen in den nächsten Jahren bauen will, überrascht es nicht, daß sich Konzernchef Papperger jetzt auch in der Debatte über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht zu Wort gemeldet hat – und sich natürlich dafür ausspricht. Denn: irgendjemand muß die künftigen Panzer ja fahren.

Der „Bild“-Zeitung gegenüber drückte sich Papperger diplomatischer aus: „Eine Wehrpflicht könnte sich positiv auf die Bereitschaft für unsere Landesverteidigung auswirken.“ Hierfür müsse sie aber „sowohl sicherheits- als auch gesellschaftspolitisch und militärisch sinnvoll ausgestaltet werden“.

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In diesem Zusammenhang macht sich der Rheinmetall-Chef auch die „Zeitenwende“-Rhetorik des Bundeskanzlers zueigen und erklärt: „Die Zeitenwende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Debatte darüber muß auf der politischen Ebene geführt werden.“ Die bundesdeutsche Gesellschaft müsse nicht nur für ihre Werte einstehen, sondern diese auch verteidigen können. Dafür sei eine Wehrpflicht sinnvoll.

Auch ansonsten ist Papperger eher fürs Klotzen, nicht fürs Kleckern. Seiner Einschätzung nach muß der deutsche Verteidigungshaushalt kräftig aufgestockt werden – von derzeit 52 Milliarden Euro um jährlich weitere 30 Milliarden Euro. Nur dann könne die „Zeitenwende“ gelingen: „Wenn diese 30 Milliarden nicht investiert werden in Deutschland, dann wird die Zeitenwende scheitern.“ (rk)

Bildquelle: Wikimedia/Rainer Lippert/CC BY-SA 4.0

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