Lisa Fitz rechnet mit den Grünen ab: „Woke Aufdringlichkeit, Gendern, Sprachverbote“

3. März 2024
Lisa Fitz rechnet mit den Grünen ab: „Woke Aufdringlichkeit, Gendern, Sprachverbote“
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

München. Neben Monika Gruber, die derzeit wegen ihres aktuellen Buches „Willkommen im falschen Film“ verstärkt im Gespräch ist, ist Lisa Fitz die zweite prominente bayerische Kabarettistin. In einem Interview des „Münchner Merkur“ rechnete die heute 72jährige, die immer noch gerne auf der Kabarettbühne steht, jetzt mit „woker“ Gleichmacherei und dem sich abzeichnenden linksgrünen „Erziehungsstaat“ ab.

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Letzteren „muß man doch eigentlich nicht mehr erklären“, sagte sie auf Nachfrage des Interviewers, denn: „Meine ehemals so geliebten Grünen übertreiben im Gespann mit der – ehemals ebenfalls geliebten – SPD alles. Woke Aufdringlichkeit, Gendern, Sprachverbote, sonstige Auflagen. Sie insistieren nervend penetrant, anstatt die Menschen mit Vernunft zu dem von ihnen gewünschten Verhalten zu verführen.“

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Kritisch sieht Lisa Fitz aber auch allzu zahme Kabarettkollegen, die sie schon vor Jahren als „systemimmanente Hofnarren“ bezeichnet hat. Darauf angesprochen, sagt sie: „Kabarett ist nicht dazu da, der amtierenden Regierung oder dem Medienmainstream oder Geldgebern und Sponsoren nach dem Mund zu reden. In Österreich gibt es eine Liste der Kabarettisten, die in der Corona-Zeit ziemlich viel Geld von der Regierung bekommen haben, über Umwege. In Deutschland kann man das auch recherchieren, aber ich halte mich da lieber raus. Kabarett tritt nach oben, nicht zur Seite oder nach unten. ´Fragwürdig´ heißt es neuerdings oft. Kabarett muß aber fragen, weil alles würdig ist, hinterfragt zu werden.“

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Besonders während der Corona-“Pandemie“ sei die Regierungsnähe einiger Kollegen unangenehm spürbar gewesen. „Öffentlich-rechtliche Sender, denen der Rundfunkrat mit parteinahen Mitgliedern vorsteht, scheinen mir doch regierungskonforme oder in der Aussage eher harmlose Kabarettistinnen und Kabarettisten zu bevorzugen, und fördern sie entsprechend, zum Teil sehr großzügig“, stellt Lisa Fitz fest. „Ausnahme ist vielleicht – noch – Dieter Nuhr. Das galt in der Corona-Zeit besonders für systemkonforme Entertainer, die die Meinungsvorgaben der Regierung nicht in Frage gestellt, sondern sie bestärkt haben.“

Für die Zukunft gibt sich die bayerische Kabarettistin aber zuversichtlich – die Spreu werde sich vom Weizen trennen. Sie zitiert ihr Lieblingssprichwort: „Wenn du lange genug am Ufer des Flusses sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorüberschwimmen.“ (rk)

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Ein Kommentar

  1. Uwe Lay sagt:

    Augenfällig ist schon, daß wenn das frühere Kabarett sich als regierungs- und gar gesellschaftskritisch gab, das heutige sich politisch korrekt auf die Verunglimpfung aller von rechts kommenden Kritik der Regierungspolitik und des Zustandes der Gesellschaft kapriziert, ja man überbietet sich fast im Puncto der Regierungstreue.Ja selbst vor Mordaufrufen wider Rechte schreckt man nicht zurück!

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