Moskau/Berlin. Russen sind in Deutschland nach offizieller Lesart derzeit eher unbeliebt. Aber es gibt Ausnahmen: zum Beispiel, sie distanzieren sich öffentlich von Putin. Oder sie sind schwul oder sonstwie LGBT-gepolt. Dann werden sie flugs zu Lieblingen der deutschen Politik.
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In mehreren Bundesländern, berichtet der „Spiegel“, gibt es offenbar Pläne, Menschen aus Rußland aufzunehmen, die dort wegen ihrer sexuellen Identität oder Orientierung „verfolgt“ werden. Schon jetzt können Angehörige sexueller Minderheiten einen Asylantrag mit Erfolgschancen stellen. Es gibt sogar spezielle Aufnahmeprogramme der Bundesländer, die sicherere Fluchtwege ermöglichen, etwa durch bezahlte Flugtickets. Ebenso sind Erleichterungen bei der Erteilung von Visa möglich.
Hintergrund ist der Umstand, daß der oberste Gerichtshof in Moskau kürzlich die „internationale öffentliche LGBT-Bewegung“ als „extremistische Organisation“ eingestuft hat. Für öffentliche „Schwulenpropaganda“ etwa drohen mehrjährige Haftstrafen. So können Leiter von LGBT-Organisationen laut dem Bericht mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden.
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Das Bundesinnenministerium muß den Programmen der Länder noch zustimmen. In Bremen wird dem Bericht zufolge bereits an einer Vorlage für ein Aufnahmeprogramm gearbeitet. Eine konkrete Zahl, wie viele Menschen aufgenommen werden, gibt es bisher nicht. (tw)
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Irgendwann landet der ganze Müll in NRW, was ja von selbst zusammenbricht, wenn die Pumpen nicht mehr laufen! Ich hoffe auf Fluchtbewegungen aus Sachsen und Thüringen!