Donald Trumps später Triumph: US-Grenzmauer wird weitergebaut

10. Oktober 2023
Donald Trumps später Triumph: US-Grenzmauer wird weitergebaut
International
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Foto: Symbolbild

Washington. Der Streit um den amerikanisch-mexikanischen Grenzzaun war eines der großen Wahlkampfthemen von Ex-Präsident Donald Trump. Sein Nachfolger Biden machte daraus eine ideologische Grundsatzfrage und versprach, mit ihm als Präsident werde kein einziger zusätzlicher Zentimeter der Grenzmauer entstehen. Doch jetzt muß sich Biden der Realität beugen. Der ungebrochene Migrantenansturm zwingt auch seine Regierung, die Grenze dichtzumachen – mit Grenzzaun.

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Etwa 32 Kilometer Mauer sollen in Starr County entlang der Grenze zu Mexiko nun gebaut werden. Die Behörden beobachten dort eine hohe Zahl von illegalen Grenzübertritten. Zehntausende Menschen versuchen jeden Monat, illegal in die USA einzureisen. Transitländer wie Costa Rica sind zunehmend überfordert von den vielen durchreisenden Migranten, und auch in den USA wächst der Unmut – und nächstes Jahr ist wieder Präsidentschaftswahl.

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Daß der Bau der Mauer nun fortgesetzt wird, verteidigte die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (DHS) damit, daß sie Mittel verwende, die bereits für eine Grenzmauer bereitgestellt wurden. „Der Kongreß hat für das Haushaltsjahr 2019 Mittel für den Bau einer Grenzbarriere im Rio Grande Valley bewilligt, und das DHS ist verpflichtet, diese Mittel für den vorgesehenen Zweck zu verwenden“, heißt es in einer Erklärung.

Heimatschutzminister Mayorkas sprach von einer „akuten und unmittelbaren Notwendigkeit“, den neuen Mauerabschnitt zu bauen und die illegale Einreise zu verhindern.

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Bestätigt sieht sich nun Donald Trump. Er fordert, Biden müsse sich bei ihm und der US-Bevölkerung wegen der Einreise von Millionen Illegalen entschuldigen. (mü)

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2 Kommentare

  1. Peter Lüdin sagt:

    Die Mauer zu Mexiko hat schon . Clinton angefangen zu bauen, also da ist nicht viel von D. Trump drin. Der hatte 2016 lediglich angekündigt, den gesamten Grenzverlauf zwischen beiden Ländern mit einer Mauer zu versehen. Das sind 3.200 Kilometer, eine Entfernung zwischen Moskau und Madrid. Das hat genauso gut geklappt wie seine Friedensinitiative mit Nordkorea, nämlich gar nicht.

  2. Bernd Sydow sagt:

    Der von US-Präsident Biden seinerzeit verfügte Stop des Weiterbaus der Grenzmauer bzw. des Grenzzaunes zwischen USA und Mexiko ist ein Musterbeispiel für dessen Ignoranz und Realitätsblindheit. Seitdem gelang es zig-tausenden Illegalen, auf das Territorium der USA vorzudringen, unter ihnen nicht wenige Kriminelle.

    Vor diesen katastrophalen Zuständen konnte auch Biden nicht länger die Augen verschießen. Jetzt läßt er die Grenzmauer bzw. den Grenzzaun, deren Bau Donald Trump veranlaßt hat, weiterbauen. Den Zeitverlust hätte Biden mit klarem Blick auf die Realitäten freilich vermeiden können!

    Aber „Grenzzaun“ ist nicht gleich „Grenzzaun“. Es kommt wesentlich auf die bauliche Ausstattung von solchem an. Ein Blick nach Nordafrika zeigt, was ich meine: Zwischen Marokko und den spanischen Exklaven Ceuta und Merilla (Europäische Union) existiert ein sehr starker Grenzzaun, sogar mit dem äußerst scharfen NATO-Draht verstärkt. Aber trotzdem gelingt es meist schwarzafrikanischen Illegalen des öfteren, diesen Grenzzaun zu überwinden. Und sind sie erstmal auf EU-europäischem Hoheitsgebiet, haben sie es quasi geschafft!

    Erinnert sei an das tödliche Grenzregime der ehemaligen DDR an der Grenze zur BRD. Nein, die US-Grenzbehörden sollen sich das DDR-Grenzregime nicht zum Vorbild nehmen, sondern besser diese Illegalen „einsammeln“ und wieder dorthin zurückschicken, von wo sie hergekommen sind!

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