Trotz rechter Regierung: Asylantenzahlen in Italien haben sich glatt verdoppelt

6. Juni 2023
Trotz rechter Regierung: Asylantenzahlen in Italien haben sich glatt verdoppelt
International
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Foto: Symbolbild

Rom/Lampedusa. Es sind Hammerzahlen, die die Internationale Organisation für Migration (IOM) jetzt vorlegte – und sie kommen einem Offenbarungseid für die neue italienische Regierung unter Giorgia Meloni gleich. Diese hatte die Massenzuwanderung nach Italien im Wahlkampf zu ihrem Hauptthema gemacht und Abhilfe versprochen.

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Doch davon kann keine Rede sein. Ausweislich der IOM-Zahlen hat sich die Situation nochmals drastisch verschlimmert. Im Durchschnitt kommen derzeit täglich (!) 334 Migranten in Italien an. Die Gesamtzahl der Ankünfte hat die 50.000er-Marke dieses Jahr bereits überschritten – das bedeutet mehr als eine Verdoppelung gegenüber dem Jahr 2022. Damals waren bis zum 1. Juni insgesamt 19.692 Ankünfte registriert worden. Allein auf der italienischen Insel Lampedusa hat sich die Zahl versiebenfacht, von 3818 Ankünften letztes Jahr auf heuer 25.937.

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Dabei beginnt die Sommersaison gerade erst, die erfahrungsgemäß wegen des besseren Wetters mit steigenden Migrantenzahlen einhergeht. Präsidentin Meloni ist auf dem besten Weg, einen Negativrekord einzufahren. (mü)

Bildquelle: Wikimedia/Vox España – CPAC 2022 con Hermann Tertsch y Victor Gonzalez/CC0

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3 Kommentare

  1. Thom Schnell sagt:

    Das wäre hier in Deutschland, mit der AfD natürlich völlig anders…. :-)))

  2. Potzblitz sagt:

    Vielleicht ist diese Regierung ja auch nur schein-rechts?

  3. Kalle sagt:

    Große Klappe – nix dahinter! Hübsch sein reicht eben nicht.

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