Kissingers Kehrtwende: Nun doch für NATO-Beitritt der Ukraine

19. Januar 2023
Kissingers Kehrtwende: Nun doch für NATO-Beitritt der Ukraine
International
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Foto: Symbolbild

Davos/New York. Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger hat sich zu einem Sinneswandel durchgerungen: er ist jetzt ebenfalls der Auffassung, daß die Ukraine nach dem derzeitigen Krieg der NATO beitreten solle. „Vor diesem Krieg war ich gegen eine Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO, weil ich befürchtete, daß damit genau der Prozeß in Gang gesetzt würde, den wir jetzt erleben“, sagte der 99jährige in einer Videokonferenz beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

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Mittlerweile sei er aber der Ansicht, daß die Idee einer „neutralen Ukraine“ nicht mehr sinnvoll sei. Nach Friedensgesprächen sollte das westliche Verteidigungsbündnis Kiew Garantien für eine Mitgliedschaft geben.

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Rußland sei wahrscheinlich nicht in der Lage, den Krieg mit konventionellen Mitteln zu gewinnen, mutmaßt Kissinger. Die USA sollten ihre militärische Unterstützung für die Ukraine fortsetzen, bis es eine Perspektive für einen Waffenstillstand gebe. Es dürfe aber keinen Krieg der Verbündeten gegen Rußland selbst geben. Moskau müsse die Perspektive gegeben werden, wieder Teil des internationalen Systems zu werden.

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Kissinger war US-Außenminister von 1973 bis 1977 und darüber hinaus zeitweise Vorsitzender der einflußreichen US-Denkfabrik Council on Foreign Relations (CFR). (mü)

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7 Kommentare

  1. Ali Baba sagt:

    Mark, vielen Dank fuer dieses Zitat.!!

  2. Spionageabwehr sagt:

    Die Nato ist seit der Nordstream-Sprengung mausetot

    Der Präsident Frankreichs Macron nannte sie schon vorher „braindead“.
    Nehmen wir an, er hat das nicht nur zum Spaß gesagt.
    Sondern kannte die Absichten der Anglos.

    Die richten sich zwar hauptsächlich „nur“ gegen Deutschland.
    Aber als Kollateralschaden auch gegen Frabkreich.

  3. Deutsche Beobachtungsstelle sagt:

    Von Altersweisheit keine Spur!
    Was für eine Schande!

  4. Peter Lüdin sagt:

    Der Westen liefert die Waffen den Ukrainern ja nicht dafür, dass die damit planlos wüten, sondern um das herumgewüte der Russen in der Ukraine zu beenden, und das am besten so schnell wie möglich. Die Ukrainer können die Russen nur mit modernen Waffen aus dem Land werfen.
    Zudem kann der Krieg umgehend beendet werden, wenn V. Putin alle notwendigen Befehle dazu gibt.

  5. Mark sagt:

    Dazu noch ein Zitat des oben zitierten Henry Kissinger auf der Bilderberger-Konferenz 1991 (!!)

    „Heutzutage wäre Amerika empört, wenn UN-Truppen Los Angeles besetzen würden, um die Ordnung wiederherzustellen. In naher Zukunft wird es denkbar sein! Insbesondere dann, wenn man den Leuten erzählt, dass von ausserhalb eine Bedrohung existiert – egal ob die Bedrohung real ist oder lediglich propagiert – , die unser aller Existenz bedroht. DANN WIRD ES SO SEIN, DASS DIE LEUTE DER GANZEN WELT FLEHEN WERDEN, SIE VOR DIESEM BÖSEN ZU RETTEN. Das einzige, das jeder Mensch fürchtet, ist das Unbekannte. Wenn das präsentierte Szenario eintritt, werden die Menschen ihre persönlichen Rechte freiwillig aufgeben, wenn ihnen im Gegenzug das persönliche Wohlergehen durch die Weltregierung garantiert wird.“

    Sehr interessant. Und jetzt können wir uns nochmal über „Corona“ oder „Klimawandel“ oder den Begriff „Verschwörungstheorie“ unterhalten.

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