Schriftsteller Houellebecq: „Der große Austausch ist keine Theorie, sondern Tatsache“

8. Dezember 2022
Schriftsteller Houellebecq: „Der große Austausch ist keine Theorie, sondern Tatsache“
International
1
Foto: Symbolbild

Paris. Frankreich ist in Sachen Überfremdung, Islamisierung und importierter Gewaltkriminalität schon einen guten Schritt weiter als Deutschland. Die Versuche der Politik, das Land noch vor dem Schlimmsten zu bewahren, sind zaghaft, und viele Franzosen haben sich mit dem scheinbar unausweichlichen Niedergang ihres Landes abgefunden.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Vor diesem Hintergrund ist ein aktuelles Zeitdokument von Interesse – die jetzt erschienene Druckausgabe eines Gespräches zwischen dem nonkonformistischen Philosophen Michel Onfray und dem Bestsellerautor Michel Houellebecq (der in seinen letzten Werken immer wieder die schleichende Machtübernahme des Islam in Frankreich thematisiert). Die Diskussion der beiden französischen Vordenker, die mitunter als „rechts“ apostrophiert werden, wurde jetzt in einer Sonderausgabe der von Onfray herausgegebenen Zeitschrift „Front Populaire“ veröffentlicht.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Eines der zentralen Gesprächsthemen betraf den grassierenden Bevölkerungsaustausch in Frankreich, der in der öffentlichen Diskussion allerdings noch immer als Tabu gilt. Houellebecq sagte dazu, es erstaune ihn, daß der „große Austausch“ als „Theorie“ bezeichnet werde, denn: „Das ist keine Theorie, das ist eine Tatsache.“ Onfray verwies demgegenüber auf zurückgehende Zahlen und argumentierte, der Hauptfaktor für den Niedergang des Westens sei die demographische Krise. Houellebecq hierauf: „Frankreich geht zwar nicht stärker zurück als andere europäische Länder, aber es erlebt seinen eigenen Rückgang sehr stark.“

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Auch über die islamistische Bedrohung denken die beiden französischen „masterminds“ unterschiedlich: während Onfray darin eine Reaktion auf die amerikanische Weltexpansion sieht und davon ausgeht, daß sich westliche Muslime irgendwann an die materialistisch-konsumorientierte Kultur der westlichen Länder anpassen werden, zeigt sich Houellebecq pessimistischer: „Ganze Viertel stehen unter der Kontrolle der Islamisten. Ich denke, diejenigen, die sich ihnen widersetzen, werden auch aktiv werden. Es wird Attentate geben, Schießereien in Moscheen.“ Houellebecq sagt „umgekehrte Bataclans“ voraus, worauf Onfray antwortet: „Sie denken, wir werden einen Bürgerkrieg haben. Ich hingegen denke, dieser ist leise, aber es passiert bereits.“

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Interessanterweise stimmen beide Vordenker, obwohl selbst atheistisch bzw. agnostisch, der Feststellung zu, daß Religion für das Überleben einer Zivilisation unerläßlich sei. „Nur Religion kann eine Zivilisation vereinen und ihr ein transzendentes Ziel setzen“, stellte Onfray fest. Houellebecq wiederum sieht die Rolle der Religion vor allem darin, Menschen zu verbinden. In der heiligen Messe lieben sich die Menschen, „das ist großartig“, stellt er fest und erwähnt Joseph de Maistre (1753–1821), einen der Väter des konterrevolutionär-konservativen Denkens; es wäre schön gewesen, wenn er während des Zweiten Vatikanischen Konzils bei uns gewesen wäre, merkte er an. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Ein Kommentar

  1. Peter Lüdin sagt:

    Bei uns in der Kleinstadt haben wir schon viele angebliche „Flüchtlinge“ aus Nahost und Afrika gehabt. Aber zum Glück sind die alle nicht mehr da.
    Sobald Aufenthaltsrecht und/oder Asylantrag durch sind, ziehen diese in die grösseren Städte, wo ihre Community schon lebt und sie näher beim Sozialamt sind.
    Für uns ist das gut und richtig so. Die Probleme haben dann die woken Städte.

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.