Nächste Pleite der westlichen Sanktionen: Russisches Öl ist nicht leicht zu ersetzen

22. September 2022
Nächste Pleite der westlichen Sanktionen: Russisches Öl ist nicht leicht zu ersetzen
Wirtschaft
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Basel. Den westlichen Rußland-Sanktionen droht der nächste Reinfall. Denn nicht nur beim Gas, sondern auch beim Öl erweist es sich als nahezu unmöglich, ohne Lieferungen aus Rußland auszukommen.

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Alternativen zu finden, sei ein „schwieriges Unterfangen“, verlautete jetzt von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Diese veröffentlichte am Montag ihren Quartalsbericht. Darin heißt es, daß es unwahrscheinlich sei, daß andere Produzenten ausreichende Kapazitäten hätten, um den Ausfall von russischem Öl zu ersetzen.

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Stattliche Zehn Prozent aller weltweiten Erdölexporte entfallen auf Rußland, rechnete die BIZ in ihrem Bericht vor. Eine Begrenzung der Exporte aufgrund des Krieges würde mit starken und lang anhaltenden Preisanstiegen einhergehen. Zudem könnten sich Auswirkungen auf andere Bereiche wie etwa die Lebensmittelpreise ergeben.

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Hinzu komme, daß die Investitionen in das Entdecken und die Nutzbarmachung neuer Ölquellen schon seit der Corona-Pandemie abgenommen hätten. Zwar hält es die BIZ für denkbar, daß der verstärkte Einsatz von Biokraftstoffen den Preis von Rohöl senken könnte, dies könnte jedoch die Preise von Grundnahrungsmitteln erhöhen. Diese werden wiederum benötigt, um Biokraftstoffe zu produzieren. Denkbar wären Preisanstiege beispielsweise beim Mais. Störungen auf den globalen Energiemärkten könnten mithin viele landwirtschaftliche Produkte teurer werden lassen, warnt die BIZ. (mü)

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5 Kommentare

  1. Peter Lüdin sagt:

    Es ist wichtig, dass den Flüchtlingen auch weiterhin die Krankenversicherung, Sozialhilfe, Wohnung etc. vom Sozialamt bezahlt wird. Gerade in diesen schweren Zeiten.

  2. Prophetist sagt:

    Wenn ich das schon höre, „Alternativen schwer zu finden“, so ein Quatsch!
    Noch nie was von nicht fossilem Öl in 3000m Tiefe gehört? Russland zapft es seit Jahren an und lacht sich eins. Von der Nutzung der ‚Freien Energie‘ ganz zu schweigen. Alles künstliche Panik, der Globalisten-Kabale dienend.

    ‚Zuerst‘ könnte übrigens auch mal von der Freien Energie berichten…

  3. Walter Gerhartz sagt:

    Die Zielsetzung des militärisch-industriellen Komplexes der USA ist die Ausschaltung Russland aus der Rolle einer Weltmacht.

    Dazu ist jedes Mittel recht. und wenn es auch zu einem großen Krieg führt.

    Europa ist für die Amerikaner der ideale Kriegsschauplatz. Haben sie doch hier die größten Unterstützer.

    Sie übersehen dabei, dass ohne Russland in der Welt NICHTS geht.

    Stalingrad sollte speziell den Deutschen eine Warnung sein und den Regierenden (insbesondere der kämpferischen Frau Strack-Zimmermann) würde es guttun, sich daran zu erinnern und die Russen nicht zu unterschätzen.

    Die Deutschen können wieder nur verlieren und damit erneut die Verantwortung für Zerstörung und noch mehr Toten. auf sich laden.

    Im Prinzip wäre das Problem einfach zu lösen, wenn die Amerikaner ihr Machtstreben aufgeben würden, aber sie wollen nicht, verdienen sie doch daran !!

  4. Walter Gerhartz sagt:

    DIE REGIERUNG UND DIE ALTPARTEIEN SIND FEINDE DES VOLKES !!

    DIE USA HABEN DEUTSCHLAND VERBOTEN DEN NORD STREAM 2 IN BETRIEB ZU NEHMEN !!

    DIE VERBLÖDETEN VASALLEN MACHEN DAS AUCH WENN DAS EIGENE VOL ZUGRUND GEHT !!

  5. Bernd Sydow. sagt:

    Das Befeuern und Verschärfen der harten Wirtschaftssanktionen gegen die Russische Föderation seitens der Scholz-Regierung (Bundesaußenministerin Baerbock: „Sie sollen Rußland richtig wehtun!“) hat dazu geführt, daß Putin sämtliche Erdgaslieferungen nach Deutschland eingestellt hat. Die Folgen für unsere Mittel- und Kleinbetriebe sowie für unsere Bürger sind fatal! Wenn ich daran zurückdenke, wie die Pop-Sängerin Sabrina seinerzeit vor russischem Publikum ausrief „Ihr Russen und wir (sie meinte auch uns Deutsche) sind Freunde!“ (Wiedergabe sinngemäß), kommen mir immer die Tränen.

    Aber auch der Umstieg auf US-amerikanisches Fracking-Gas ist keine zufriedenstellende Lösung, denn dessen Förderung ist umweltschädlich, es ist teurer und von geringerer Qualität als russisches Erdgas, zudem müssen die Anlieferterminals in Deutschland erst gebaut werden.

    Eine eventuelle Totaleinstellung der russischen Rohöllieferungen würde ähnliche Probleme verursachen. Bekanntlich wird Rohöl in Raffenerien zu Autokraftstoff verarbeitet. Aber Rohöl ist nicht gleich Rohöl, es unterscheidet sich durch bestimmte Inhaltsstoffe, bspw. Schwefel! So wurde die Raffinerie in Schwedt/Oder ausschließlich für die Verarbeitung von russischem Rohöl konzipiert. „Fremdes“ Rohöl müßte erst in einem kostenintensiven Verfahren gereinigt werden.

    Wie man also sieht, existieren auf dem deutschen Erdgas- und Rohölsektor zahlreiche Probleme, die es allerdings ohne das sture Festhalten unserer „Ampel“
    an den Rußland-Sanktionen sowie ohne die unvernünftigen Waffenlieferungen an die ukrainische Armee gar nicht gäbe. Und für all das trägt unsere Regierung die Verantwortung!

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