US-Investoren ziehen ab: Besser keine Geschäfte mehr im „düsteren“ Europa

15. September 2022
US-Investoren ziehen ab: Besser keine Geschäfte mehr im „düsteren“ Europa
Wirtschaft
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New York. Die US-Investmentbank JPMorgan, die wegen der drohenden Blackout-Gefahr in Deutschland ihre Mitarbeiter nach London abziehen will (wir berichteten), ist kein Einzelfall. Auch andere ausländische Analysten halten Europa für zunehmend gefährdet – und meiden Geschäfte in Europa. US-Unternehmen konzentrieren sich bereits auf ihre Inlandsgeschäfte.

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Strategen der Goldman Sachs Group Inc halten eine Rezession in Europa für so gut wie sicher. Die US-Wirtschaft sei sicherer als das „düstere” Europa. Ein Goldman-Team unter der Leitung von David Kostin sagt es noch drastischer: der Weg des US-Wachstums mag „ungewiß” sein, doch die wirtschaftliche Lage in Europa sei schlicht katastrophal.

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„Trotz der Bedenken der Anleger gegenüber dem US-Aktienmarkt sind wir der Ansicht, daß er ein größeres absolutes und risikobereinigtes Renditepotential bietet als die von der Rezession geplagten europäischen Märkte”, heißt es in einer Mitteilung.

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Und der Wirtschaftsnachrichtendienst „Bloomberg“ meldet: „Goldman bevorzugt US-Aktien in einem Jahr, das sich für die europäische Wirtschaft angesichts der Gaskrise, der steigenden Inflation und der restriktiven Zentralbankpolitik als besonders schwierig erweist.“ Der Stoxx Europe 600 sei in diesem Jahr hinter dem S&P 500 zurückgeblieben, und ein Goldman-Korb von US-Firmen mit 100 Prozent Inlandsumsatz habe sich besser entwickelt als ein Korb, der Unternehmen mit hohem Umsatz in Europa abbildet. Hoffnungsschimmer für die krisengeplagten Europäer sehen anders aus. (mü)

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