Bloomberg mit dunkler Zukunftsprognose: Rezession in Deutschland ist nicht mehr zu verhindern

13. September 2022
Bloomberg mit dunkler Zukunftsprognose: Rezession in Deutschland ist nicht mehr zu verhindern
Wirtschaft
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Berlin. Um die Rezession infolge der selbstverschuldeten Inflations- und Energiekrise wird Deutschland wohl nicht mehr herumkommen. Zu diesem Befund gelangt der Wirtschaftsinformationsdienst „Bloomberg“ unter Berufung auf Analysten.

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Demnach wird das 65-Milliarden-Euro-Finanzhilfepaket der Bundesregierung die drohende Rezession nicht verhindern können. Die Maßnahmen umfassen höhere Subventionen für einkommensschwache Haushalte, Zahlungen an Studenten und Rentner sowie eine Deckelung der Strompreise. Der Ökonom des niederländischen Finanzdienstleisters ING Carsten Brzeski, soll laut „Bloomberg“ in einem Bericht an Kunden geschrieben haben: „Während das angekündigte Paket in der Tat eine gewisse Erleichterung für die finanziell Schwächeren bringen wird, ist es zweifelhaft, daß das Paket ausreichen wird, um die Auswirkungen der höheren Energierechnungen vollständig zu kompensieren.“ Der Experte äußerte auch Zweifel daran, daß das gesamte Paket 2022 in Kraft treten werde. Er gehe zudem davon aus, daß „das Paket wahrscheinlich nicht ausreichen wird, um eine Rezession in der Gesamtwirtschaft zu verhindern“.

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Commerzbank-Volkswirt Jörg Krämer warnte unterdessen, daß die angekündigten Schritte nur die „Illusion erwecken, daß große Teile der Bevölkerung vor den Folgen der steigenden Energiepreise geschützt werden können“. Er fügte hinzu, daß das Vorgehen Berlins in Verbindung mit den ausgelasteten Produktionskapazitäten die ohnehin schon hohen Verbraucherpreise weiter in die Höhe treiben könnte.

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Die Senkung der Stromrechnungen der Haushalte um zehn Milliarden Euro dürfte die Gesamtinflation bestenfalls um 0,6 Prozent senken, wie Greg Fuzesi, Stratege bei der US-amerikanischen Investmentbank JPMorgan Chase, in einer von „Bloomberg“ zitierten Berechnung feststellte. Aufgrund des Stopps der russischen Gaslieferungen über die Nord Stream 1-Pipeline könnten aber „neue Risiken entstehen“. (rk)

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