Europäische Nahrungsmittelindustrie warnt: „Keine Energie bedeutet keine Lebensmittel“

12. September 2022
Europäische Nahrungsmittelindustrie warnt: „Keine Energie bedeutet keine Lebensmittel“
Wirtschaft
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Brüssel. Die europäische Lebensmittelindustrie schlägt Alarm. In einer aktuellen Erklärung warnen Unternehmen der europäischen Agrar- und Ernährungswirtschaft vor Betriebsschließungen und Versorgungsengpässen infolge der Energiekrise.

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In der am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung warnen FoodDrinkEurope, der EU-Landwirtschaftsverband COPA-COGECA und der EU-Verband der primären Lebensmittelverarbeiter davor, daß einige Unternehmen die Produktion bald einstellen könnten. Die ersten Betroffenen seien kleine und mittelständische Betriebe, insbesondere solche in energieintensiven Sektoren wie Bäckerei, Gemüseverarbeitung und Molkerei.

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„Solange die Ungewißheit anhält, wird der Druck auf die Unternehmen zunehmen, entweder Personal zu entlassen, den Betrieb einzuschränken oder – im schlimmsten Fall – das Geschäft ganz einzustellen“, warnte Dirk Jacobs, Generaldirektor von FoodDrinkEurope, und betonte: „Keine Energie bedeutet keine Lebensmittel.“

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Nach Angaben des Verbandes laufen vier von zehn Lebensmittelunternehmen in Belgien Gefahr, im Falle eines weiteren wirtschaftlichen Rückschlags in Konkurs zu gehen. „Die Situation ist für unseren Sektor sehr prekär – es ist fünf vor zwölf“, sagte Jacobs. (se)

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3 Kommentare

  1. Bernd Sydow. sagt:

    Bis zum Ausbruch der Corona-Krise fand in Berlin alljährlich im Februar die Internationale Grüne Woche statt, eine Leistungsschau für Erzeugnisse der
    Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie für kleinere landwirtschaftliche Maschinen. Alle Länder dieser Welt konnten dort ihre Produkte präsentieren. Aber es gab dort auch noch anderes, bspw. die Große Blumenhalle und die Präsentation von Nutztieren, alles in allem eine Weltattraktion!

    Die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft hatte eine große Halle zur Verfügung, jedes der 16 Bundesländer hatte einen eigenen Bereich. In einer anderen Halle gab es die Möglichkeit, den Diskussionen von Experten über Probleme der deutschen Landwirtschaft und der deutschen Lebensmittelindustrie zu lauschen.

    Das heutige Kardinalproblem ist die hiesige Erdgas- und Energiekrise mit ihren verheerenden Folgen für die deutsche Volkswirtschaft (bspw. für die Lebensmittelherstellung), deren wahre Ursache die anti-russische Sanktionspolitik der Scholz-Regierung ist.
    Ich bezweifele allerdings, daß in einer öffentlichen Diskussion einer von unseren Leuten (unsere politische Klasse) die Courage hätte, diese Tatsache anzusprechen!

  2. incamas SRL sagt:

    Neuer Größenwahn mit eventuell leerem Bauch ? Berlin, 12. Sep- Deutschland muss nach Auffassung von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht auch in militärischen Fragen eine Führungsrolle in Europa und der Welt übernehmen. „Deutschlands Größe, seine geografische Lage, seine Wirtschaftskraft, kurz: sein Gewicht, machen uns zu einer Führungsmacht, ob wir es wollen oder nicht. Auch im Militärischen“, sagte Lambrecht in einer Grundsatzrede zur Nationalen Sicherheitsstrategie am Montag in Berlin. Dazu erforderlich sei, dass Deutschland gemäß dem Nato-Ziel dauerhaft zwei Prozent des BIP in die Verteidigung investiert.

    • DeSoon sagt:

      Wer schreibt eigentlich die Reden für diese Wehrkraftzersetzungs-Oma???
      Lambrecht ist eine weitere, weibliche Nulllösung auf dem Posten des Verteidigungsministers. Sie ist allerdings nicht die einzigste Niete, im an Nieten nicht armen Kabinett in Berlin.

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