Orbán warnt vor „Bevölkerungsaustausch oder Überflutung“ im Westen

10. September 2022
Orbán warnt vor „Bevölkerungsaustausch oder Überflutung“ im Westen
International
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Budapest. In einem Interview des Portals „Tichys Einblick“ hat der ungarische Präsident Orbán erneut mit dem Westen und seinen „Werten“ abgerechnet. Der Westen habe sich aufgegeben, stellt Orbán fest, weshalb infolge der Massenzuwanderung der Anteil von Menschen mit nichteuropäischer Herkunft auf über 50 Prozent ansteigen werde. Man könne das auch „Bevölkerungsaustausch oder Überflutung nennen“. Orbán nimmt in diesem Zusammenhang ausdrücklich Bezug auf den Roman „Das Heerlager der Heiligen“ aus der Feder des französischen Autors Jean Raspail von 1973.

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Orbán spricht vom „Post-Westen“, der unter dem Einfluß der zuwandernden Kultur seine Rationalität, seine christlichen Wurzeln und das „Licht der Aufklärung“ verloren hat: „Das zu ändern, würde Maßnahmen erfordern, die man nicht denken sollte“, zitiert er den französischen Philosophen Alain Finkielkraut. „Der Westen im geistigen Sinn ist nach Mitteleuropa umgezogen. Der Westen ist hier, und dort ist nur noch der Post-Westen geblieben, und es tobt eine Schlacht zwischen den beiden Hälften Europas.“

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In Osteuropa blieben Europäer mit ihrer Kultur und Tradition hingegen unter sich, bildeten „ein Gemisch der in ihrem eigenen europäischen Zuhause lebenden Völker. Und wenn die Konstellation der Sterne eine glückliche ist und der Wind günstig weht, dann verschmelzen sich diese Völker auch in so einer hungaro-pannonischen Sauce und erschaffen eine eigentümlich neue europäische Kultur. Dafür haben wir immer gekämpft, wir sind bereit, uns miteinander zu vermischen, aber wir wollen nicht gemischtrassig werden“, führte Orbán aus.

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Ungarn wolle so, wie „wir 1456 bei Belgrad gekämpft haben und die Türken bei Wien abgewehrt haben und die Franken die Araber bei Poitiers aufgehalten haben“, die europäische Zivilisation vor dem anstürmenden Islam bewahren. Der alte Westen allerdings wolle diese Schlachten nicht mehr schlagen: „Was wir für den Westen hielten, ist nicht mehr der Westen.“ Es gebe allerdings eine vage Hoffnung: Wenn die Italienerin Georgia Meloni die Wahlen im September gewinne, dann könne das ein „Game Changer“ für ganz Europa sein. (mü)

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3 Kommentare

  1. Jörg Mücke sagt:

    Das sind wahre Worte von Herrn Orban aber die Deutschen Bürger merken es nicht.Die Deutsche Regierung ist am Ende und viele begreifen es einfach nicht.Die Ampel ablösen und eine neue Regierung bilden.Aber mit wem ? ist hier die Frage CDU u.CSU kein Verlass die dulden den Untergang von Deutschland. AFD wird einfach nicht beachtet und linke ebenso obwohl eine Gute Einstellung für Bürger und Staat.

  2. Jürgen Rossel sagt:

    Was für ein Schnellmerker!

    Hootonplan ist bei uns schon seit Jahrzehnten in Kraft getreten!

  3. Spionageabwehr sagt:

    Ungarn orientiert sich deshalb nach Osten, Russland und China
    Im untergehenden Westen, Anglo-Amerika, ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen

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