77 Jahre nach dem Krieg: Deutschland verdunkelt wieder – Energiesparverordnung tritt in Kraft

25. August 2022
77 Jahre nach dem Krieg: Deutschland verdunkelt wieder – Energiesparverordnung tritt in Kraft
National
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Foto: Symbolbild

Berlin. In Deutschland nimmt in wenigen Tagen eine dystopische Zukunft erste Konturen an: mit dem Inkrafttreten der Energiesparverordnung zum 1. September dürfen Schaufenster dann nachts nicht mehr beleuchtet werden.

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Weder Frauen noch der Einzelhandel sind davon begeistert. Der Einzelhandel warnt vor dem kompletten Abschalten aller Ladenbeleuchtungen in den Innenstädten und argumentiert mit Sicherheitsaspekten: „Mit der Schaufensterbeleuchtung sorgen wir auch für Sicherheit und soziale Verantwortung in den Städten, vor allen Dingen in den weniger frequentierten Zeitfenstern in der Nacht“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

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Das Energiesparen dürfe nicht auf Kosten der Sicherheit gehen. Der Handel spare heute schon bewußt Energie ein, sagte Genth.

Der HDE hatte am Montag angekündigt, der Handel werde die Beleuchtung reduzieren, und Türen sollten nicht dauerhaft offenstehen. Damit nicht bei geschlossenen Ladentüren weniger Kundinnen und Kunden ins Geschäft kämen, wolle der Einzelhandel ihnen mit Plakaten zeigen: „Türen zu, Geschäft offen“. Händler können die Plakate herunterladen und selbst ausdrucken.

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Die Energieeinsparverordnung der Bundesregierung soll am 1. September – zum Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges – in Kraft treten. Laut Entwurf der Verordnung ist dem Einzelhandel dann vorgeschrieben, Türen und Fenster nicht dauerhaft offenstehen zu lassen. Schaufenster dürfen demnach von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr morgens nicht beleuchtet werden. (rk)

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7 Kommentare

  1. Wofür Werben ? sagt:

    Sparkassen rechnen damit, dass bald 60 Prozent der Haushalte am Monatsende kein Geld mehr übrig haben, um etwas auf die hohe Kante zu legen.

    Wofür Werben ?

  2. Winnetou Apatschi sagt:

    Eigentlich fehlt nur noch die Preisvorgabe, was welches Produkt zu kosten hat.

    • Gelbspötter sagt:

      Wer bis jetzt noch nicht realisiert hat, welche Stadt-Bezirke und – Strassen zur No-Go-Area geworden sind, wird es ab Herbstbeginn zwangsweise und im Schnellkurs lernen.

  3. Bernd Sydow sagt:

    „Das Energiesparen darf nicht auf Kosten der Sicherheit gehen“, so der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth. Das zahlAbschalten der Schaufensterbeleuchtungen in der Nacht würde aber genau das! Und wie deprimierend – und gefährlich! – würde ein nächtlicher Innenstadtbummel sein, wenn alle Schaufenster dunkel wären. Jedem nächtlichen Heim- und Spaziergänger sei geraten, ein Reizgas-Sprühgerät bei sich zu führen!

    Noch ein Wort zur „öffentlichen Sicherheit“: In Zeiten der NS-Herrschaft konnte eine Frau des Nachts allein durch einen Park oder ein Waldstück gehen, ohne befürchten zu müssen, überfallen zu werden. Ein wesentlicher Grund war, daß es damals in Deutschland im Gegensatz zu heute praktisch keine kulturfremden Zuwanderer gab, unter denen sich heute nicht wenige Kriminelle befinden. Aber ein jeder, der darauf hinweist, gilt hierzulande als Nazi.

    Energiesparen in Deutschland – eine unendliche Geschichte! Dabei wäre diese Form des Energiesparens (Schaufensterbeleuchtung) gar nicht nötig, wenn die Scholz-Regierung bei ihrer Rußland-Politik endlich gesunden Menschenverstand walten ließe und gegenüber Rußland normale diplomatische Beziehungen pflegen würde.

    Denn die Kardinalfrage lautet doch:

    Wollen wir – die deutschen Bürger – unseren gewohnten Lebensstandard einer selbstzerstörerischen Energiepolitik opfern, die wesentlich unsere Regierung zu verantworten hat?

    • Bernd Sydow sagt:

      Das „zahlAbschalten“ (zweiter Satz) ist natürlich eine falsche Formulierung. Wie sich „zahl“ vor „Abschalten“ mogeln konnte, weiß ich auch nicht. Deshalb: „zahl“ streichen!

  4. Gelbspötter sagt:

    Ein schöner, von den Politikern gewiss einkalkulierter Nebeneffekt: Die Verhängung von Ausgangssperren wird nicht mehr nötig sein: In der kommenden dunklen Jahreszeit werden sich die Bürger aufgrund der Unfallgefahr auf nicht mehr ausreichend beleuchteten Wegen, der Zunahme von Kriminalität und einem wachsenden allgemeinen Gefühls der Unsicherheit und des Ausgeliefertseins abends lieber in den eigenen vier Wänden einigeln. Auf den Besuch von Gastronomie, Kinos, Theatern, abendlichen Veranstaltungen, Abendkursen etc. wird dann unter dem Aspekt einer möglichen Gefährdung -vor allem von Älteren und Frauen – verzichtet, wenn die ersten Unfälle und Zwischenfälle bekannt werden.

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