33 Jahre nach der Fatwa: Islam-Extremist sticht Salman Rushdie nieder

15. August 2022
33 Jahre nach der Fatwa: Islam-Extremist sticht Salman Rushdie nieder
International
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New York. Im Bundesstaat New York ist am Freitagvormittag der britisch-indische Schriftsteller Salman Rushdie bei einer Messerattacke schwer verletzt worden – 33 Jahre, nachdem das damalige geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Chomeini, wegen Rushdies Werk „Satanische Verse“ eine „Fatwa“, ein islamisches Rechtsgutachten verkündete und darin zur Tötung des Dichters aufforderte.

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Der 1947 geborene Schriftsteller wollte gerade mit seinem Vortrag beginnen, als ein Mann auf die Bühne rannte und auf Rushdie einstach. Rushdie fiel zu Boden, der Angreifer wurde festgenommen. Die „New York Times” zitiert eine Zeugin: „Es gab nur einen Angreifer“. Und weiter: „Er war schwarz gekleidet“. Der Angreifer wurde verhaftet. Rushdie ist mittlerweile außer Lebensgefahr, wird aber vermutlich ein Auge verlieren.

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Beim Täter handelt es sich nach derzeitigem Kenntnisstand um den 24jährigen Hadi M. aus New Jersey, Sohn von Emigranten aus Jaroun im Libanon. In den sozialen Netzwerken hatte er mit dem Schia-Extremismus sympathisiert. Nach seiner Festnahme erklärte er sich für unschuldig.

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Nach Angaben seines Verlags aus dem vergangenen Jahr hatte die Fatwa für Rushdie faktisch längst keine Bedeutung mehr. Er sei nicht mehr eingeschränkt in seiner Bewegungsfreiheit und brauche auch keine Bodyguards mehr, nachdem er in den ersten Jahren nach der Fatwa wegen zahlreicher Morddrohungen in erzwungener Isolation an ständig wechselnden Wohnorten und unter Polizeischutz gelebt hatte. (mü)

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2 Kommentare

  1. Spionageabwehr sagt:

    Falls Washington nun Feindschaft säen will
    zwischen uns und den Moslems
    sollten wir da besser nicht mitmachen

    Wir werden bald genug damit zu tun haben,
    uns gegen den wirklichen Gegner zu wehren:
    Washington London & Warschau.

    Putin hat das Trio durch seinen Präventivschlag vom 24. Feb. 2022
    ausgebremst.
    Aber es wird wieder zuschlagen.

  2. Peter Lüdin sagt:

    Mit der Distanzierung der iranischen Regierung von der Fatwa kam einst für Salman Rushdie wieder etwas Hoffnung auf Frieden und Sicherheit auf. Dann hat der iranische Staat aber ein Kopfgeld von 4 Millionen Dollar auf Salman Rushdie ausgesetzt.

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