„The Economist“ veröffentlicht neue Verlustzahlen: 193.000 Tote und Verwundete auf Seiten der Ukraine?

10. August 2022
„The Economist“ veröffentlicht neue Verlustzahlen: 193.000 Tote und Verwundete auf Seiten der Ukraine?
International
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Kiew/Moskau. Das dürfte der westlichen Ukraine-Unterstützung einen weiteren herben Dämpfer verpassen – und könnte erklären, warum der Westen offenbar krampfhaft nach einer „Exit“-Strategie sucht. Denn es wird immer unwahrscheinlicher, daß die Ukraine im seit Februar andauernden Waffengang noch Boden gegen Rußland gutmachen kann. Der britische „Economist“ wartete jetzt mit neuen Verlustzahlen auf, die für die Ukraine nichts Gutes verheißen.

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Auf beiden Seiten sollen in nur fünf Monaten 318.000 Soldaten verwundet oder getötet worden sein, berichten Experten, die für den „Economist” die bisherigen Verluste analysierten. Überraschend hoch: die ukrainischen Verluste mit angeblich 193.000 Mann. Demgegenüber sind die russischen Verluste offenbar sehr viel niedriger, als die ukrainische Seite – und in ihrem Gefolge die meisten westlichen Medien – bislang glauben machen wollte.

Dem „Economist“ und seinen Quellen zufolge sind bisher 25.000 russische Soldaten getötet worden, 100.000 hätten bei ihren Einsätzen schwere Verletzungen erlitten. Insgesamt, zitiert „The Economist” Experten, summieren sich die russischen Verluste so auf 125.000 Mann. Interessant an dieser Zahl ist, daß die russische Seite etwa mit dieser Truppenstärke die Invasion am 24. Februar begann. Demnach würden auf russischer Seite bereits erhebliche Reserven zum Einsatz gekommen sein.

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Die russische Nachrichtenagentur Tass wiederum berichtet über ukrainische Verlustzahlen und bezieht sich dabei auf Eduard Basurin, den Sprecher der Donetsker Volksrepublik in der Ukraine, der wiederum über neue Zahlen aus der Frontregion und Aussagen des ukrainischen Armeechefs Valery Zaluzhny verfügen soll. Demnach seien bereits „193.000 Soldaten der Ukraine ausgefallen”, also in den vergangenen fünf Monaten entweder verwundet oder getötet worden.

Experten halten diese Zahl nicht für unrealistisch: ukrainische Regierungsvertreter räumten bereits ein, daß „bis zu 500 Soldaten pro Tag sterben”. Schon das wären in mehr als 150 Tagen 45.000 Gefallene. Da von Militärexperten kalkuliert wird, daß auf einen Toten etwa drei Verletzte kommen, könnte die Zahl von 193.000 Ausfällen zutreffend sein.

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Insgesamt wären somit bereits 318.000 ukrainische und russische Soldaten verwundet oder getötet worden, im Schnitt 2120 pro Tag. Entscheidend dürfte in den nächsten Wochen und Monaten werden, wer den längeren Atem hat, d.h. über die größeren Reserven verfügt. In diesem Punkt hat Rußland zweifellos die besseren Karten. (mü)

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2 Kommentare

  1. Ali Baba sagt:

    Fuer die dritte Seite /sic!!/ ist es „am wichtigsten“, dass es zu beiden Seiten so viele Opfer geht. Und noch dazu…fliesst die Kasse.

  2. Bernd Sydow sagt:

    „Entscheidend dürfte in den nächsten Wochen und Monaten werden, wer den längeren Atem hat, d.h. wer über die größeren Reserven verfügt. In diesem Punkt hat Rußland zweifellos die besseren Karten. (Artikel, letzter Absatz).

    Wenn im Deutschen Fernsehen und Hörfunk über den Ukraine-Krieg berichtet wird – stets einseitig aus ukrainischer Perspektive -, folgt am Schluß der Satz „Die Angaben lassen sich von unabhängiger Seite nicht überprüfen“. Dem deutschen Fernsehzuschauer zeigt man in den von den Kampfhandlungen betroffenen ukrainischen Wohnvierteln Wohn-Hochhäuser mit weitgehend zerstörter Frontseite (wahrlich ein schrecklicher Anblick) und verwüsteter Infrastruktur. Schelenskyj spricht in seinen täglichen Videobotschaften von den russischen Soldaten als den grausamen Barbaren, die auch vor Alten, Frauen und Kindern nicht haltmachen. Aber alle diejenigen, die ihren klaren Menschenverstand noch nicht „an der Garderobe abgegeben haben“, fragten sich, weshalb die russischen Truppen denn das hätten tun sollen, zumal dieser Beschuß doch gar keinen militärischen Nutzen hatte.

    Die Erklärung dafür lieferten jetzt Experten von Amnesty International. Sie fanden nämlich heraus, daß ukrainische Soldaten sich in den zivilen Wohnungen verschanzt hatten und von da aus die russische Artillerie beschossen, die natürlich zurückschoß.

    Es heißt, in einem Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer, das auf der Strecke bleibt. Diese Erkenntnis trifft auch auf die Berichterstattung der deutschen Mainstream-Medien zu!

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