Ungarn schert aus der Sanktionsfront aus: Mehr statt weniger Gas aus Rußland

25. Juli 2022
Ungarn schert aus der Sanktionsfront aus: Mehr statt weniger Gas aus Rußland
International
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Budapest/Moskau. Wenn das keine schallende Ohrfeige für Brüssel ist: Ungarn verhandelt mit Rußland über zusätzliche Gaslieferungen. Der ungarische Außenminister Szijjártó hält sich zu diesem Zweck in Moskau auf und konferiert dort mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow. Brisant: die Aktion geschieht ohne Absprache mit Brüssel – und kommt damit einem glatten Affront an die Adresse der EU gleich.

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Zusätzlich zu den bereits vereinbarten Mengen wolle sein Land heuer 700 Millionen Kubikmeter russisches Gas kaufen, teilte der ungarische Gast in Moskau mit. Es gehe um die Energiesicherheit Ungarns. Sein russischer Amtskollege erklärte: „Diese Anfrage wird umgehend vermeldet und geprüft.”

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Seit Beginn des Krieges in der Ukraine hat Rußland bereits mehreren „unfreundlichen” europäischen Ländern den Gashahn komplett zugedreht – darunter Polen und Bulgarien, weil sie es ablehnten, für die Lieferungen – wie von Kremlchef Putin gefordert – in Rubel zu bezahlen.

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Die EU hat nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine Ende Februar mehrere weitreichende Sanktionspakete gegen Moskau verabschiedet. Auch diesen Sanktionen verweigert sich Rußland beharrlich. Im Gegenteil hatte der ungarische Präsident Orbán erst kürzlich – zum Mißfallen Brüssels – die gemeinsamen Sanktionen als für Europa schädlich kritisiert. (mü)

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3 Kommentare

  1. Luders Pee sagt:

    Man muss V. Putin jetzt mit härteren Massnahmen drohen.
    Zum Beispiel, dass jeder Angriff auf die vereinbarten Ausfuhren eine Vergeltung nach sich ziehen wird. Wenn die NATO die Ausfuhr des Getreides mit entsprechendem Personal unterstützt und V. Putin diese angreift, muss er damit rechnen, dass militärische Stellungen angegriffen werden.
    V. Putin konnte sich immer darauf verlassen, dass sich die NATO selbst aus allen Kämpfen heraushalten wird.
    Menschenrechtsverletzungen bis zum Exzess bis hin zur Vernichtung der Existenzgrundlagen eines Landes.
    Das alles kann sich V. Putin erlauben, weil er nicht mit ernsthaftem, militärischem Widerstand rechnen muss.
    Nun sollte der Westen anfangen mit V. Putin in der Sprache zu reden, die er versteht.

    • Bernd Sydow sagt:

      Sie haben völlig recht, sollte Putin sich erdreisten, den Mann im Mond anzugreifen, sollte der Westen ihm gegenüber deutlich härtere Seiten aufziehen!

  2. Spionageabwehr sagt:

    Man sieht auch hier wieder
    Ungarn ist Freund.
    Russlands und Deutschlands.
    Polen das genaue Gegenteil.

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