Wegen Blockade Königsbergs: Rußland bereitet sich auf das „Schlimmste“ vor

10. Juli 2022
Wegen Blockade Königsbergs: Rußland bereitet sich auf das „Schlimmste“ vor
International
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Kaliningrad/Königsberg. Im Windschatten des Krieges in der Ukraine droht jetzt auch das Tauziehen um die russische Exklave Kaliningrad (Königsberg) zu eskalieren. Litauen hat Ende Juni im Rahmen der westlichen Sanktionspolitik den Warentransport in die russische Exklave massiv eingeschränkt, was praktisch einer Blockade gleichkommt. In Moskau sorgt dies für erhebliche Verstimmung. Man versuche aktuell noch über verschiedene Kanäle Gespräche zu führen, um den Warenverkehr wieder aufnehmen zu können, bereite sich aber auf das „Schlimmste“ vor, stellte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag klar.

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Rußland sieht die Versorgung der von EU-Staaten umgebenen Region gefährdet. Die Vorsitzende des russischen Föderationsrates, Valentina Matwijenko, warf Litauen „Wahnwitz“ vor. Wenn keine Lösung des Problems gefunden werde, falle die Antwort Rußlands hart aus. Sie kritisierte die Strafmaßnahmen des Westens gegen Rußland wegen des Einmarsches in die Ukraine insgesamt als unrechtmäßig.

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„Aber die Einführung von Sanktionen auf den Transit von einem Teil Rußlands in einen anderen Teil Rußlands – das ist schon der äußerste Wahnsinn, der in den internationalen Beziehungen nicht zulässig ist“, sagte sie. Litauen und die EU seien gewarnt. Matwijenko äußerte sich nicht dazu, welche Gegenmaßnahmen Rußland ergreifen will, wenn der Transit nicht wieder freigegeben wird.

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Die Präsidenten Polens und Litauens hoben unterdessen im Grenzgebiet zur russischen Exklave die Verteidigungsbereitschaft ihrer Länder hervor und verwiesen am Donnerstag auf die geplante Verstärkung der NATO-Ostflanke von derzeit 40.000 auf 300.000 Soldaten. (mü)

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3 Kommentare

  1. Beobachter sagt:

    Wie damals Danzig. Die lernen es nie.

  2. Luders Pee sagt:

    Das für den Kremel günstige Zeitfenster schliesst sich langsam, deshalb versucht V. Putin alles um möglichst viel Boden gut zu machen. Die ukrainischen Soldaten werden gerade an den modernen West-Waffen geschult. Diese sind präzise und haben eine überlegene Reichweite. Ab August wird es für die Russen wesentlich schwieriger.

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