Brandgefährliche Provokation der EU: Litauen blockiert russischen Schienentransport nach Königsberg

22. Juni 2022
Brandgefährliche Provokation der EU: Litauen blockiert russischen Schienentransport nach Königsberg
International
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Vilnius/Königsberg. Als reichten die aktuellen Spannungen rund um den Ukraine-Krieg nicht, macht Litauen ­– sicherlich nicht im Alleingang – jetzt noch ein weiteres Faß auf: seit Samstag blockiert das Land den Bahntransit zwischen Rußland und seiner Ostsee-Exklave Kaliningrad, dem früheren deutschen Königsberg. Litauen hat den Bahntransport von Waren verboten, die auf westlichen Sanktionslisten stehen. Davon könnten 40 bis 50 Prozent aller Transitgüter betroffen sein, wie etwa Baumaterialien und Metalle.

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Aus russischer Sicht verstößt dies gegen ein Abkommen zwischen Rußland und der EU aus dem Jahr 2002. Moskau hat die litauische Bahnblockade denn auch umgehend kritisiert. „Diese Entscheidung ist wirklich beispiellos und stellt eine Verletzung von allem dar“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

Das russische Außenministerium wirft Litauen „offen feindselige“ Beschränkungen des Frachtverkehrs im Zuge der EU-Sanktionen vor. Sollte der Transit zwischen Kaliningrad und dem Rest Rußlands über litauisches Gebiet nicht rasch vollständig wiederhergestellt werden, behalte sich Rußland „das Recht auf Handlungen zum Schutz seiner nationalen Interessen vor“, teilte das Ministerium mit.

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Der litauische Außenminister Landsbergis stellt sich hingegen auf den Standpunkt, die Maßnahmen stünden im Einklang mit den von der EU wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine verhängten Sanktionen. „Es ist nicht Litauen, das etwas tut – es sind die europäischen Sanktionen, die am 17. Juni in Kraft getreten sind“, so Landsbergis. Die Beschränkungen seien „in Konsultation mit der Europäischen Kommission und gemäß den Direktiven der Europäischen Kommission“ umgesetzt worden. (mü)

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3 Kommentare

  1. Walter Gerhartz sagt:

    Kommt jetzt Krieg zwischen Russland und Litauen?

    Als Litauen der EU beigetreten ist, wurde 2002 ein Vertrag zwischen Russland, Litauen und der EU geschlossen, der den Transit von Waren und Passagieren durch Litauen per Bahn garantiert hat.

    Dieser Vertrag war eine der Grundlagen für den litauischen EU-Beitritt.

    Diesen Vertrag hat Litauen mit Rückendeckung der EU nun gebrochen !!!

    Litauen beruft sich dabei auf die EU-Sanktionen, die den Export bestimmter russischer Waren betreffen.

    Allerdings ist hier ja nicht von einem Export der Waren aus Russland die Rede, sondern von einem Transport der Waren aus dem russischen Mutterland in seine Exklave Kaliningrad und umgekehrt !!

  2. Harry Schneider CYYZ sagt:

    Diese irre EU mit dem Zwerg Litauen koennten uns einen nuklearen Krieg produzieren.
    Wollen wir das ?

  3. waterboy sagt:

    So etwas ähnliches hatten wir vor Beginn des 2. Weltkrieges schon einmal: damals ging es um den Transitkorridor durch Polen vom Deutschen Reich nach Danzig, die Folgen sind bekannt.

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