Wirtschaftsinstitute: Der deutschen Wirtschaft droht „unruhiges Fahrwasser“

17. Juni 2022
Wirtschaftsinstitute: Der deutschen Wirtschaft droht „unruhiges Fahrwasser“
Wirtschaft
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München/Kiel. Das überrascht nicht – und ist eine unmittelbare Folge der selbstmörderischen Sanktionspolitik gegen Rußland: die Konjunktur in Deutschland trübt sich massiv ein. Am Mittwoch hat das Ifo-Institut seine Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erneut gesenkt. Für das laufende Jahr wird nun nur noch ein Plus von 2,5 Prozent prognostiziert. Im Frühjahr waren es noch 3,1 Prozent. „Die deutsche Wirtschaft steuert weiter durch unruhiges Fahrwasser“, heißt es in einem Papier des IfW.

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Auch vom Kieler Institut für Weltwirtschaft kommen ähnlich ernüchternde Prognosen. Dort rechnet man für das laufende Jahr zwar mit einem Wachstum von 2,1 Prozent, im Vergleich zur Frühjahrsprognose verringern die Ökonomen ihre Aussicht für 2023 aber von 3,5 auf 3,3 Prozent Wachstum.

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Bei den Experten, aber ebenso in der Bevölkerung wächst die Angst vor einer umfassenden Rezession. Ein wichtiger Indikator dafür ist die ausufernde Inflation. Raten von über 7 Prozent, wie sie seit März zu verzeichnen sind, liegen etwa auf dem Niveau der Ölkrisen in den Jahren 1973, 1974 und 1981. Auch die EZB wirkt angesichts des selbstverschuldeten Dilemmas – durch die massive Aufblähung der Geldmenge seit der Finanzkrise 2008 – ratlos und überfordert. IfW-Konjunkturchef Stefan Kooths hält die EZB deshalb für einen Teil des Problems – sie trage dazu bei, daß sich der „inflationäre Druck verfestigt“. (se)

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Ein Kommentar

  1. Einzelgänger sagt:

    Solche rosarot schöngefärbten Zahlen gab’s Ende der 80er Jahre auch in der DDR… einfach lachhaft! Wohin flüchten wir diesmal? Wer rettet uns diesmal?

    Alles, was groß ist, geht zugrunde, wenn die, die es erben, klein sind.
    Oswald Spengler

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