Plötzlich leise Töne aus Kiew: „So werden wir den Krieg verlieren“

16. Juni 2022
Plötzlich leise Töne aus Kiew: „So werden wir den Krieg verlieren“
International
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Kiew. Die Siegespropaganda aus Kiew verstummt zusehends. Erst letzte Woche mußte der ukrainische Präsident Selenskyj einräumen, daß die russischen Streitkräfte mittlerweile – und trotz aller Gegenwehr – rund 20 Prozent des ukrainischen Staatsterritoriums unter ihre Kontrolle gebracht hätten. Plötzlich ist auch keine Rede mehr davon, den Krieg auf russisches Territorium zu tragen oder etwa die Krim zurückzuerobern. Vielmehr gestand die stellvertretende ukrainische Verteidigungsministerin Anna Maljar jetzt im ukrainischen Fernsehen ein, daß der Krieg ohne westliche Unterstützung nicht zu gewinnen sei.

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„Egal wie sehr sich die Ukraine bemüht, egal wie professionell unsere Armee ist, ohne die Hilfe westlicher Partner werden wir diesen Krieg nicht gewinnen können”, sagte Maljar. Die Waffenlieferungen müßten beschleunigt werden, forderte sie weiter. „Denn jeder Tag der Verzögerung ist ein weiterer Tag gegen das Leben der ukrainischen Soldaten, unseres Volkes.” Es bleibe nicht viel Zeit.

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Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ebenfalls erneut weitere Waffenlieferungen gefordert und eingeräumt, daß „die Russen zehn-, hundertmal so viel haben”.

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Zu schaffen macht den Ukrainern aber nicht nur die Materialüberlegenheit der russischen Streitkräfte, sondern auch massive eigene Verluste. Der Mitherausgeber des britischen „Guardian“, Dan Sabbagh, schätzte dieser Tage, daß sich die ukrainischen Verluste auf 600 bis 1000 Tote und Verwundete pro Tag belaufen. „Die Gesamtzahl der Opfer – mehr als 20.000 pro Monat – wirft die Frage auf, in welchem Zustand sich die ukrainische Armee befinden wird, wenn sich der Krieg bis zum Herbst hinzieht. Die russische Armee kontrolliert bereits große Teile der Ukraine und kann die Auseinandersetzungen mit Vorteil beenden“, urteilte Sabbagh. (mü)

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4 Kommentare

  1. Ali Baba sagt:

    ” Es bleibe nicht viel Zeit.““ Er soll hinzufuegen, dass sie wie Titanic seien, von wlechem Deck nur ein Eisberg zu sehen sei.!

  2. Walter Gerhartz sagt:

    Jeder vernünftige Mensch will Verhandlungsfrieden, aber auch hierzulande haben sich einige Leute zu weit aus dem Fenster gelegt und gemeint, dass Russland nicht gewinnen darf.

    Nun ja jeder darf seine eigene Meinung haben, aber Russland hat längst gewonnen und in der Zwickmühle sitzt der Scholz und das gönne ich ihm.

    Wer einen primitiven Zotenreißer und kriminellen Kriegsverbrecher wie Selensky mit Standing Ovations begrüßt hat, es nicht besser verdient.

  3. Bernd Sydow. sagt:

    Zwar bin ich militärisch ein Laie, aber ich frage mich, auf welchem Wege sollen schwere Waffen, die Selenskyj vom Westen vehement zu fordern(!) nicht müde wird, und die der Westen an die Ukraine zu liefern bereit ist, denn in die Ukraine gelangen? Vom Schwarzen Meer aus geht es nicht, denn die ukrainischen Häfen sind von der russischen Kriegsmarine abgeriegelt. Und der Transport per Zug ist ein großes Risiko, zumal Putin angekündigt hat, sowie ein Zug mit schweren Waffen für die ukrainische Armee die Grenze zur Ukraine passiert hat, wird selbiger (aus der Luft) angegriffen und vernichtet. Ein Kommandeur der Separatisten warnte überdies im Deutschen Fernsehen, sollten die ukrainischen Soldaten im Donbass (in den Städten) sich nicht ergeben, würde das ihr Tod sein (sinngemäß).

    Schelenskyj und auch der Kiewer Bürgermeister Klitschko verkünden großspurig, die ukrainische Armee wird weiterkämpfen, egal wie viele Opfer das kostet.
    Ob die ukrainischen Bürger dies überhaupt wollen – ich bezweifele das!

  4. Luders Pee sagt:

    Es ist klar das es keine Wunderwaffe gegen Russland gibt. Allerdings verbrennt Russland pro Woche eine halbe Jahresproduktion ihrer Panzer im Krieg. Das wird auf Dauer nicht gut gehen.
    Die Ukraine hat heute mehr Panzer als zum Kriegsbeginn. Russland wird also totgerüstet.

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