Das wird jetzt teuer: Gazprom liefert 40 Prozent weniger Gas über Nord Stream 1

16. Juni 2022
Das wird jetzt teuer: Gazprom liefert 40 Prozent weniger Gas über Nord Stream 1
Wirtschaft
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Greifswald. Das dürfte die Strompreise in Deutschland bald drastisch weiter nach oben treiben: Gazprom hat jetzt auch die Gaslieferungen über die noch betriebene Ostseepipeline Nord Stream 1 massiv gedrosselt. Für Deutschland ist Nord Stream 1 die Hauptversorgungsleitung mit russischem Gas. Die Gas-Durchleitung wurde nun um gut 40 Prozent gesenkt, teilte Gazprom mit.

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Es könne nur noch eine Durchleitung von 100 Millionen Kubikmetern Gas pro Tag anstelle der üblichen 167 Millionen Kubikmeter sichergestellt werden. Grund dafür seien fehlende Teile, die vom deutschen Siemens-Konzern hätten geliefert werden sollen – ein Gasverdichteraggregat sei nicht rechtzeitig aus der Reparatur zurückgekommen. Siemens bestätigte inzwischen, daß eine defekte Turbine zur Reparatur nach Kanada geschickt, von dort aber wegen der kanadischen Rußland-Sanktionen nicht mehr zurückgegeben worden sei.

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Schon durch die bisherigen Einschränkungen hatten sich die Energiepreise erhöht, weil insgesamt weniger Gas von Rußland nach Europa fließt. Die Inflation in Deutschland kletterte im Mai zuletzt auf 7,9 Prozent. Jetzt sind weitere Steigerungen absehbar. (mü)

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