Rheinmetall landet einen Coup: Ein neuer deutscher Superpanzer namens „Panther“

15. Juni 2022
Rheinmetall landet einen Coup: Ein neuer deutscher Superpanzer namens „Panther“
National
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Düsseldorf. Der führende deutsche Rüstungshersteller Rheinmetall hat auf der Rüstungsmesse Eurosatory 2022 einen Überraschungscoup gelandet: er stellte dem Publikum dort einen kompletten neuen Kampfpanzer vor, der als technische Antwort auf den derzeit modernsten Panzer der Welt, den russischen T-14 („Armata“) zu sehen ist. Das neue Panzerprojekt firmiert unter dem Produktkürzel KF51 – der Öffentlichkeit stellt Rheinmetall den neuen Panzer aber unter einem plakativeren Namen vor, der in Militärkreisen einen exzellenten Ruf hat: „Panther“. Dabei handelt es sich um den mutmaßlich besten Panzer des Zweiten Weltkrieges. Die Wehrmacht setzte ihn ab 1943 ein.

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Der KF51 ist von Rheinmetall als relativ kurzfristige Antwort auf die veränderten Rüstungsbedürfnisse gemeint und soll verfügbar sein, ehe die westlichen Panzerhersteller ihre Antwort auf den russischen T-14 entwickeln. Rheinmetall setzt damit zwar das deutsch-französischen Kampfpanzerprojekt MGCS (Main Ground Combat System) aufs Spiel und prescht mit dem neuen Prototyp vor. Experten stellen aber nicht in Abrede, daß allen Ländern, die ihre Panzerbestände angesichts der neuen Herausforderungen relativ zeitnah modernisieren wollen, mit dem „Panther“ jetzt eine praktikable Alternative zur Verfügung steht.

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Vom Design her lehnt sich der KF51 an den – ebenfalls von Rheinmetall entwickelten – Schützenpanzer „Lynx“ an, ist aber schwerer, größer und stärker bewaffnet als dieser. Der neue „Panther“ wiegt 59 Tonnen und bleibt damit unter dem Niveau des Leopard 2. Er ist mit einer Kampfwagenkanone im Kaliber 130 mm statt der bisherigen 120-mm-Kanone ausgestattet. Die Fachwelt geht davon aus, daß der neue Kampfpanzer darüber hinaus auch über eine eigene Drohne verfügt und einen ferngesteuerten Turm ohne Besatzung besitzt. Die Rede ist auch von weiteren Spezifikationen je nach Kundenanforderung.

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Das deutsch-französische Panzerprojekt MGCS wird durch den KF51 nicht erleichtert. Denn viele Abnehmer, die sich jetzt für den „Panther“ entscheiden, werden zehn Jahre später, wenn das MGCS-Projekt endlich verfügbar sein sollte, kaum wieder umsatteln. Gleichzeitig wächst der Druck auf das Projekt – die höheren Kosten und die spätere Auslieferung müssen sich nun am „Panther“ messen lassen. Auf der Eurosatory ist man sich denn auch einig darüber, daß Rheinmetall mit dem neuen Panzerentwurf vor allem das eigene Geschäft befördert hat. (se)

Bildquelle: Rheinmetall

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4 Kommentare

  1. Anton G sagt:

    … hoffen wir, das sie den Russen damit so richtig fett in den Arsch treten….

  2. Ingenieur sagt:

    So ein Schwachsinn – deutsche Ingenieure bauen auch noch ganz andere Dinge die nicht unter der Schirmherrschaft der Fremdbestimmung laufen und außerdem nichts mit Militär zu tun haben.

    Glaubt man nicht daß diese Dinger für uns gebaut werden…

  3. Harry Schneider CYYZ sagt:

    deutsche Ingenioers Kunst vom Besten wie meistens

  4. Jürgen Rossel sagt:

    Deutsche Wertarbeit!

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