Rheinmetall-Chef über marode Bundeswehr: „Wir könnten nur wenige Tage widerstehen“

3. Juni 2022
Rheinmetall-Chef über marode Bundeswehr: „Wir könnten nur wenige Tage widerstehen“
National
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Düsseldorf. Daß die Bundeswehr marode und in weiten Teilen nicht einsatzfähig ist, ist seit langem bekannt, auch im Bundesverteidigungsministerium. Jetzt meldete sich eine weitere gewichtige Stimme mit einem vernichtenden Befund zu Wort. Der Chef des Rüstungskonzerns Rheinmetall, Armin Papperger, kritisierte dem „Handelsblatt“ gegenüber die schlechte Ausstattung der Bundeswehr und räumte ein: „Wir könnten einem Aggressor nur wenige Tage widerstehen.“ Es mangle „an allen Ecken und Enden“, selbst die Munition sei knapp. In einigen Feldern sei man aber bereits mit dem Bund über Lieferungen im Gespräch.

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Mit der gestiegenen Nachfrage nach Rüstungsgütern infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine erwartet Papperger für Rheinmetall, einen der führenden deutschen Rüstungsanbieter, einen deutlichen Umsatzschub. „Über die kommenden Jahre sollte eine Wachstumsrate von 20 Prozent möglich sein“, sagte Papperger.

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Der Umsatz mit Produkten aus dem Verteidigungsbereich solle auf über zehn Milliarden Euro steigen. Dies wäre mehr als eine Verdoppelung. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine hat sich der Kurs von Rheinmetall fast verdoppelt. Letzte Woche konnte das Unternehmen in den Leitindex DAX aufsteigen. (st)

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6 Kommentare

  1. Harry Schneider CYYZ sagt:

    die Bundeswehr sollte in die Pfadfinder Bewegung einbezogen werden.

  2. Potzblitz sagt:

    Da fragt man sich aber, was eigentlich die hochdekorierten Lamettaträger, auch Generäle genannt, eigentlich tun ?

    Wenn nichts zum fahren, schwimmen und fliegen da ist, was funktioniert, dann können die den Laden doch zusperren, oder ? Wozu dann all die Milliarden ?

    Entweder man sieht zu, dass die BW ihre Aufgaben ordnungsgemäß und seriös erfüllen kann, oder man knipst das Licht aus. Entweder…. oder !

  3. Potzblitz sagt:

    Vermutlich könnten wir uns nicht einmal verteidigen, falls uns die Bremer Stadtmusikanten angreifen.

  4. Bernd Sydow. sagt:

    „Wir könnten einem Aggressor nur wenige Tage widerstehen“, so Rheinmetall-Chef Papperger. Wer aber käme hier als Aggressor infrage, etwa Putin? Ein Aggressor ist jemand, der ein fremdes Land grundlos angreift. Stalin war zweifellos so einer, weil er Finnland grundlos angriff. Putin hingegen ist in diesem Sinne kein Aggressor, denn er hat für seinen Angriff auf die Ukraine durchaus triftige Gründe. Und wenn Deutschland mit seiner wirkungsvollen militärischen Unterstützung für die Ukraine und Bundesaußenministerin Baerbock mit ihrer Hetze gegen Rußland so weitermachen wie bisher, könnte Putin irgendwann auch „triftige Gründe“ haben, Deutschland anzugreifen, wäre aber trotzdem kein Aggressor. Die falsche Behauptung des Westens, Putin sei ein schlimmer Aggressor, hat Deutschland nun dazu bewogen, die Bundeswehr für hundert Milliarden Euro instand zu setzen und massiv aufzurüsten.

    In meinen Augen ist das politisch ein Fehler, für Rheinmetall hingegen ist das ein Segen.

  5. Spionageabwehr sagt:

    „Widerstehen“?
    Brauchen wir nicht
    Und sollten wir auch lieber gar nicht

    Washington will uns einen Gegner ins Haus stellen.

    Willy Wimmers Vorschlag:
    Unterlaufen.
    Signale auf Grün stellen.
    Durchwinken bis an den Ärmelkanal,
    damit sich die Probleme regeln.

  6. Kalle sagt:

    Auch mit der bestdenkbaren Ausrüstung wird aus einer bunten Spaßtruppe keine Armee.Aber das Vergnügen winziger, aber lautstarker, sexueller Minderheiten geht ja vor dem Sicherheitsanspruch der Mehrheit unsereres Volkes. Alles was jetzt in die Bundeswehr gesteckt wird, ist aus dem Fenster geschmissenes Geld.

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