Heute die Salomonen, morgen die Fidschi-Inseln: China betreibt Vorfeldsicherung im Pazifik

28. Mai 2022
Heute die Salomonen, morgen die Fidschi-Inseln: China betreibt Vorfeldsicherung im Pazifik
International
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Peking/Washington. China geht – derzeit noch diplomatisch – in die Offensive. Um ein Gegengewicht gegen die angekündigten westlichen Aktiviäten im Rahmen des britisch-amerikanisch-australischen AUKUS-Bündnisses zu schaffen, sucht Peking verstärkt Partner in strategisch wichtigen Insel-Regionen des Pazifiks zu gewinnen.

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Nach dem erfolgreichen Abschluß der Sicherheitsallianz mit den Salomonen-Inseln umwirbt China nun weitere Inselstaaten. Außenminister Wang Yi sagte am Donnerstag zu Beginn einer zehntägigen Reise durch die Region, Chinas Beziehungen zu den Salomonen könnten ein Modell für andere Länder sein. Die Salomonen hätten mit China einen „aufrichtigen und zuverlässigen Partner“ gewonnen.

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Kommende Woche will sich Wang nun auf den Fidschi-Inseln um ein regionsübergreifendes Abkommen mit fast einem Dutzend pazifischer Inselländer bemühen. Dabei soll es auch um die Bereiche Polizei, Sicherheit und Datenkommunikation gehen.

Chinas Vorhaben wird von den potentiellen Konkurrenzmächten in der pazifischen Großregion – also den USA, Australien, Japan und Neuseeland – mit Argwohn betrachtet. Sie fürchten, daß China im Pazifik militärisch Fuß fassen und damit den eigenen geostrategischen Ambitionen in die Quere kommen könnte. „Wir glauben nicht, daß der Import von Sicherheitskräften aus China und deren Methoden irgendeinem pazifischen Inselstaat helfen wird“, hatte ein Sprecher des US-Außenministeriums zuletzt gesagt. „Das kann nur dazu führen, regionale und internationale Spannungen zu schüren und die Sorgen zu verstärken, daß Peking seinen internen Apparat auf den Pazifik ausweitet.“ Der US-Diplomat unterschlägt dabei dezent die Tatsache, daß nicht etwa China vor der amerikanischen Haustüre, sondern die USA seit Ende des Zweiten Weltkrieges im chinesischen Vorfeldglacis aktiv sind.

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China will sich vom amerikanischen Störfeuer unterdessen nicht von seinem Kurs abbringen lassen. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärte, der Besuch des Außenministers auf den Fidschi-Inseln werde das gegenseitige politische Vertrauen festigen und die praktische Zusammenarbeit ausweiten. China bietet den Inselstaaten auch eine Freihandelszone sowie Unterstützung etwa in den Bereichen Klimawandel und Gesundheit. (mü)

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5 Kommentare

  1. Theosebeios sagt:

    Was geht uns denn Fidschi oder die Salomonen an?

    • Spionageabwehr sagt:

      @Theosebeios
      Gelingt es den USA, China zu zerstören
      und so ihre Weltherrschaft zu verlängern:
      dann steht Deutschland langes Elend und Agonie bevor.

      Gelingt es China, den geplanten Angriff erfolgreich abzuwehren
      => Ende der Besatzungsmacht.

  2. Felix Schreiber sagt:

    Die USA reagieren auf die Pläne Chinas aus einer Position des Größenwahns heraus. Da ist es schwierig Realitäten anzuerkennen oder zu akzeptieren.

    • Spionageabwehr sagt:

      @Felix Schreiber
      Genau.
      USA (und auch England) sind wirtschaftlich am Ende.
      Ihnen bleibt nur noch die militärische Karte.
      Die wollen sie jetzt ziehen.

  3. Spionageabwehr sagt:

    China sorgt für die Rückabwicklung
    des englisch-amerikanischen Imperiums

    Ist absolut im Interesse Europas und Deutschlands.
    Bismarck würde sich heute bei Peking rückversichern.

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