Punktsieg für die deutsche Sprache: Verlag darf Texte nicht eigenmächtig „gendern“

24. Mai 2022
Punktsieg für die deutsche Sprache: Verlag darf Texte nicht eigenmächtig „gendern“
Kultur & Gesellschaft
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Hamburg. Die Gender-Verhunzung der deutschen Sprache muß man sich nicht gefallen lassen. Eine Autorin setzte sich zur Wehr, nachdem ein Text aus ihrer Feder ohne ihren Willen vom Verlag „gegendert“ worden war – und bekam Recht.

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Anlaß des Streits war ein Artikel der Autorin Sabine Mertens im Magazin „Training aktuell“, das von dem in Bonn ansässigen Verlag ManagerSeminare herausgegeben wird. Entgegen dem ausdrücklichen Verbot der Autorin änderte der Verlag den Artikel an mehreren Stellen unter Berufung auf die sogenannte „gendergerechte“ Sprache ab. Aus dem Wort „Zeichner“ wurde so eine „zeichnende Person“. Die Autorin wehrte sich gegen die Änderungen. Obwohl die Redaktion zugesagt hatte, den Wunsch der Autorin zu berücksichtigen, fügte sie nach Freigabe des Textes erneut „gendergerechte“ Formulierungen ein.

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Die Autorin ging daraufhin gerichtlich gegen die Abänderung ihres Artikels vor und erzielte vor dem Hamburger Landgericht einen Vergleich. Die Richter schlossen sich der Auffasssung an, daß der Verlag mit seinen eigenmächtigen Eingriffen in den Text gegen das Urheber- und Persönlichkeitsrecht der Autorin verstoßen habe. Der Verlag muß deshalb die fraglichen Textstellen im Online-Angebot wieder in den Originalzustand zurückversetzen. Er muß außerdem den Großteil der Prozeßkosten tragen.

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Der Verein Deutsche Sprache (VDS), der Sabine Mertens‘ Klage unterstützte, setzt sich nach eigenen Angaben seit Jahren gegen das Gendern von Texten ein. „Durch die Gendersprache setzt eine kleine, aber in den Spitzen von Politik und Verwaltung bestens verankerte und vernetzte Clique von angeblich für Frauenrechte eintretenden Ideologen in selbstherrlicher Weise bewährte Regeln der deutschen Grammatik außer Kraft“, heißt es auf der Webseite des Vereins. Das Hamburger Urteil sei ein „Erfolg auf ganzer Linie“, stellte VDS-Chef Prof. Walter Krämer fest. Es zahle sich aus, „gegen die ideologisch getriebene Gendersprache vorzugehen und sich nicht kleinkriegen zu lassen“. (se)

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