Ruhiger Lebensabend war gestern: Bald Arbeiten bis 70?

22. Mai 2022
Ruhiger Lebensabend war gestern: Bald Arbeiten bis 70?
Wirtschaft
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Berlin. Die Krise hat noch nicht einmal richtig begonnen – aber die Kassandrarufe werden immer schriller. Und schon geht es ans Eingemachte des deutschen Sozialstaats: Wirtschaftslobbyisten sprechen sich jetzt für eine weitere Anhebung des Rentenalters aus, um der rasant steigenden Inflation Herr zu werden.

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Der Ökonom Gunther Schnabl argumentiert in der „Bild“-Zeitung: „Das Renteneintrittsalter muß steigen. Deutschland hat schon heute ein riesiges Fachkräfteproblem, hunderttausende Stellen sind unbesetzt.“

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Das führe dazu, daß unter anderem die Löhne in den nächsten Jahren kräftig steigen müßten und damit Waren und andere Leistungen noch viel teurer würden, so Schnabl.

Ins gleiche Horn stößt der Vizepräsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Stefan Kooths. Er erklärte: „Der Mix aus alternder Gesellschaft, hoher Verschuldung und Energiewende wird in den nächsten Jahren zu einer steigenden Gefahr für die Preisstabilität.“ Immer mehr Rentnern stünden immer weniger Beschäftigte gegenüber. Das könne zu weiter steigenden Preisen führen.

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Schon letzten Sommer hatte ein Vorschlag des Wissenschaftlichen Beirats des Bundeswirtschaftsministeriums für Gesprächsstoff gesorgt, der eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 68 Jahre in die Diskussion gebracht hatte. Nach derzeitiger  Rechtslage wird die Altersgrenze für die Rente ohne Abschläge bis 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. (rk)

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4 Kommentare

  1. Ralf Beez oberfeldwebel der Reserve sagt:

    Diese Möchtegernexperten gehören eingesperrt ! ! !

    Wir könnten schon ab 60 oder früher in eine viel höhere Rente gehen, wenn man nicht
    den Rat von dem Taxifahrer folgen würde, die Milliarden ins Ausland zu transferieren
    oder auch zu verschwenden, Hauptsache, daß Geld landet nicht bei den Deutschen !

  2. Gelbspötter sagt:

    Eine der von den Politik so gerne verordnete Zwangs-Impfung ab 60 haben die Herrschaften offenbar nicht (oder doch ?) auf der Rechnung: Die ohnehin als „vulnerabel“ eingestuften ü/60iger haben bei komplett aufoktroyierten Impfzyklen und Boosterungen womöglich nur noch eine Arbeits- oder Überlebenszeit von 5 Jahren vor sich. Sie werden damit nicht nur keine Rente mehr beziehen sondern auch als Zugvieh für den Karren, auf dem die Herrschaften sitzen, vorzeitig ausfallen. ERSATZ in ausreichendem Maß ist aber nicht in Sicht, da der Nachwuchs entweder nicht vorhanden, fähig – aber ausgewandert, total unverwendbar, unfähig, zu dumm, zu faul, oder – als Sprössling der herrschenden Klasse – zu schlau zum produktiven Arbeiten sein wird. Bin gespannt, welche Lösung die Herrschaften sich für dieses absehbare Dilemma einfallen lassen – die Wiedereinführung der Sklaverei vielleicht?

  3. Winnetou Apatschi sagt:

    Wichtig ist, dass wir Kindergeld für im Ausland lebende Kinder, von Ausländern bezahlen, welche teilweise noch nie etwas in deutsche Sozialkassen eingezahlt haben.
    Was aber unsere Rente angeht, wundert sich wahrscheinlich kaum nich jemand, wenn es gar keine Rente mehr gibt.

  4. r.b. sagt:

    Arbeiten bis 70?
    „Jammert mir nichts vor ich habe AFD gewählt“ (gesehen auf einem AFD-Aufkleber)

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